
Seminar im Ziegerhof
Am Tag der Ankunft wurden alle von den Suchtpräventionslehrern Marianne Bühringer-Herbst, Ludwig Hammel und Rolf Hetzel freundlich empfangen. Nach einem gemütlichen Frühstück traf die Theaterpädagogin Geraldine Höbel ein. Durch verschiedene Szenen beleuchtete man Gründe und Anlässe für Drogenkonsum. Diese Szenen wurden in einem Rundgespräch kritisch betrachtet. Darüber hinaus suchte man nach drogenfreien alternativen Handlungsmöglichkeiten, die dann ebenfalls gespielt wurden.
.Am zweiten Tag stand dann Wolfgang Koch, Referent der Kriminalpolizei Schwäbisch Gmünd, bereit. Er arbeitet in der Rauschgiftermittlungsgruppe, die im Ostalbkreis, vorwiegend Schwäbisch Gmünd, tätig ist. Dort gab es letztes Jahr 60 Ermittlungsverfahren. Er erklärte die Gefahren und Folgen von Drogen. Besonders ging er dabei auf Cannabis und Modedrogen ein, die oft verharmlost würden. So seien letztes Jahr fünf Menschen in Baden-Württemberg, davon drei in Schwäbisch Gmünd, in Folge von Rauschgift gestorben.
Um genau dies zu vermeiden, besuchten zwei Männer das künftige Multiplikatorenteam, die aus erster Hand berichten konnten. Rainer Haller, Leiter der Selbsthilfegruppe „Lebensfreude ohne Sucht“, und ein ehemaliger Betroffener berichteten über ihre Krankheit und ihre Erfahrungen. Mit ihrer Offenheit zeigten sie, dass die Themen Drogen und Sucht in der Gesellschaft keine Tabuthemen sind, die an den Rand gestellt werden dürfen. weiter

Scheckübergabe
Reaktion auf Drogenproblematik
In unserer heutigen Gesellschaft, in der es immer leichter wird mit illegalen Drogen in Kontakt zu treten oder sich diese zu beschaffen, sind vor allem Jugendliche der Gefahr ausgesetzt, der Sucht zu verfallen. Während eines dreitägigen Seminars auf dem „Ziegerhof“ mit dem Thema „Suchtprävention“ wurden Schülerinnen und Schüler des Berufsschulzentrums in Schwäbisch Gmünd sowie zwei Lehrlinge der ZF Lenksysteme zu „Multiplikatoren“ ausgebildet, um als kompetente Ansprechpartner in Fragen der Sucht zu fungieren.
Unterstützung
Finanziell unterstützt wurde diese Veranstaltung durch das Kultusministerium, durch die Suchtpräventionsstelle des Ostalbkreises, durch die Kreissparkasse und durch die „AOK“ in Schwäbisch Gmünd.