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Oberflächentechnik

Während die "Dinge des Alltags" meist allen geläufig sind, ist weniger bekannt, dass sie meist galvanisch behandelte Oberflächen aufweisen und das Funktionieren von technischen Geräten nur gewährleistet ist, weil in ihrem Inneren Leiterplatten für die notwendige Verteilung elektrischer Energie sorgen. Entsprechend des ständigen technologischen Fortschritts ist die Arbeitswelt in Unternehmen mit galvano- bzw. leiterplattentechnischen Produktionsstätten einem permanenten Wandel unterworfen. Dieser ist durch eine ständig wachsende Zahl verschiedener Produktionsprozesse, ein sich ausweitendes Anwendungsgebiet für diese Verfahren und zunehmende Qualitätsanforderungen gekennzeichnet. Zusätzlich steigen die Anforderungen im Bereich Gesundheitsschutz und Umweltschutz.
Auf Initiative zahlreicher Wirtschaftsverbände kam es 1992 zur Gründung der Fachschule für Leiterplattentechnik an der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd. Mit ihr verbunden ist die traditionsreiche Fachschule für Galvanotechnik, die bis dahin der Fachhochschule für Gestaltung, der früheren Werkkunstschule, angegliedert war.
Einmalig in ihrer Art in Europa und wahrscheinlich auch International, haben Interessenten für diesen Bildungsgang die Möglichkeit, aufbauend auf einer abgeschlossenen Berufsausbildung mit anschließender Berufspraxis oder einer langjährigen spezifischen Tätigkeit, sich in dem zukunftsweisenden beruflichen Bereich der Galvano- und Leiterplattentechnik aus- und weiterbilden zu lassen.
Die Absolventinnen und Absolventen werden eingesetzt in den betrieblichen Bereichen Fertigung, Produktionsplanung und -steuerung, Arbeitsvorbereitung, Betriebsleitung, Abwasser- bzw. Umweltschutz, Anlagenplanung, Qualitätsmanagement und -kontrolle, im Versuch, im Verkauf und im technischen Kundendienst.