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Schuljahresabschluss in Ulm

Die Bäcker der Klasse H1BA2 hatten zum Ende des ersten Lehrjahres die Gelegenheit, die schöne Stadt Ulm kennenzulernen. Zusammen mit der Klassenlehrerin Frau Leitenberger ging es als erstes auf den Turm des Münsters, wo in rasantem Tempo die 768 Stufen des Turms erklommen wurden. Eine super Aussicht über die Stadt und den dort ablaufenden Schwörmontag belohnte die Schüler. Anschließend folgte ein Rundgang durch das Museum für Brot und Kunst, in dem auch eindrücklich auf die Welternährungslage eingegangen wird. Nach einem leckeren Mittagessen ging es zur Donau, wo das alljährliche Nabada mit großem Volksfest in Vorbereitung war. Alle waren sich einig, so ein Schultag dürfte gerne öfter wiederholt werden.

Betriebsbesichtigung in zwei Bäckereien

Unterricht außer Haus stand für die Bäcker des 2. Lehrjahrs am vorletzten Schultag auf dem Plan. Zusammen mit Frau Leitenberger, Frau Kuttruf und Frau Dietter wurden die Handwerksbäckerei Mack in Westhausen und die Bäckerei Mühlhäuser in Heubach besichtigt.

In der Bäckerei Mack führte der Produktionsleiter, Herr Senger, durch den Betrieb. Hier zeigten sich die Azubis insbesondere von der Größe des Betriebes und der Maschinen, insbesondere des Durchlaufofens beeindruckt, auch von der Menge der hergestellten Backwaren. Bei einer anschließenden leckeren Verköstigung stand Herr Senger den Schülerinnen und Schülern für Fragen zur Verfügung.

Anschließend ging es in die Bäckerei Mühlhäuser nach Heubach. Ein Kontrastprogramm, was die Größe angeht, nach der riesigen Produktionshalle in Westhausen war hier „eng und kuschelig“ angesagt. Herr Mühlhäuser führte selbst durch seinen Betrieb. Die Qualität der Backwaren ist unabhängig von der Größe der Bäckerei. Auch bei Mühlhäuser wird Wert auf Top-Qualität gelegt, was sich in langen Teigführungen, weitgehendem Verzicht auch Fertigprodukte und absolute handwerkliche Perfektion zeigte.

Den Schülerinnen und Schülern wurde bewusst, wie wichtig Fachwissen und -können ist und dass sie mit der in der Ausbildung erworbenen Qualifikation in allen qualitätsorientierten Betrieben gefragt sind.

Abschlussfahrt in den Skylinepark

Sonne, gute Laune, nette Menschen, spannende Herausforderungen, gemeinsam Spass erleben ..... - was braucht es mehr, um den letzten Schultag nach 3 Jahren Berufsschule zu genießen? Optimale Bedingungen, die letzten drei Jahre der Ausbildung Revue passieren zu lassen und einen Tag die in dieser Zeit gewonnenen Freundschaften zu pflegen und sich an halsbrecherischen Fahrgeschäften zu beweisen. Die Absolventinnen und Absolventen verschiedener Berufe - Bäcker, Fleischer, Fachverkäuferinnen, Friseure - genossen den Tag im Skylinepark bei Bad Wörishofen in vollen Zügen. Jetzt steht bei allen noch eine weitere Herausforderung an: die praktische Prüfung. Dazu wünschen alle beteiligten Lehrkräfte ein gutes Händchen, viel Erfolg und auch eine große Portion Glück!

Automobilproduktion und historische Zweiräder bei Audi

Das erste Lehrjahr der Kfz-Mechatroniker an der Gewerblichen Schule erhielt einige besondere Lehrstunden in Neckarsulm. In den Produktionshallen der Audi-AG konnten die Schüler die Herstellung der Modelle A5, A6 und A8 von der Blechrolle bis zum Fahrzeug mitverfolgen. Fasziniert zeigten sich die Auszubildenden von der Kooperation der menschlichen Mitarbeiter mit den rund 2500 Robotern.

Eine zweite Station führte zum Zweiradmuseum Neckarsulm. Die Ausstellung führte von dem ersten benzinbetriebenen Motorad aus dem Jahr 1885 bis zu den aktuellen Rennmaschinen.

„Diese Form des Unterrichts ist wichtig“, meinen die Fachlehrer Thomas Barth, Heiner Koblischke, Andreas Krug und Christoph Rieger, die den Schulausflug begleiteten. „Hier lassen sich bereits die Trends der zukünftigen Mobilität und Produktion erkennen und wecken zudem das Interesse an ungewöhnlichen Aspekten dieses Berufsfeldes.“ Koblischke fügt dem noch einen herzlichen Dank an die Kfz-Innung Schwäbisch Gmünd für die großzügige Unterstützung dieser Exkursion an.

 

Oberflächenbeschichter informieren sich im FEM

Die Abschlussklasse der Oberflächenbeschichter an der Gewerblichen Schule besuchte das Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (FEM), um Einblick in die Forschung, Entwicklung und Analyse im erlernten Berufsbild zu nehmen. Die Mitarbeiter des FEM, Dr. Renate Freudenberger und Herbert Kappl, leiteten kompetent und anschaulich durch die Veranstaltung und den Azubis wurde deutlich, dass hochkarätige Forschungsinstitute nicht nur in den fernen USA oder Japan zu finden sind, sondern auch hier in Deutschland, vor allem in Schwäbisch Gmünd. Diese schaffen die Voraussetzungen zur technischen Innovation und leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag zur Erhaltung des Hightech-Standorts Deutschland.