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Ausstieg aus der Kernenergie in vollem Gange!

14 SchülerInnen des Technischen Gymnasiums Schwäbisch Gmünd nutzten die Chance ein noch in Betrieb befindliches Kernkraftwerk zu besichtigen. Während Block II des GKN unter Volllast ca. 1400 MW elektrische Energie produzierte, befindet sich Block I im Rückbau. GKN II geht spätestens am 31. Dezember 2022 vom Netz.

Zu Beginn erhielten die Schüler viele Informationen zum Betrieb des Kraftwerkes, wurden aber auch mit der Problematik der Stilllegung und des Rückbaues von Kernkraftwerken konfrontiert.

Nach strenger Sicherheitskontrolle konnten die einzelnen Abschnitte des Kraftwerkes vor Ort besichtigt werden. Eindrucksvollster Teil war sicherlich die Besichtigung im Innern des Reaktorgebäudes. Es ist schon ein beeindruckendes Gefühl über dem Reaktordruckgefäß zu stehen, in dem gerade ein „nukleares Feuer“ brennt. Daneben strahlen in einem tiefblauen Abklingbecken die ausgedienten Brennelemente. Auf dem Rückweg wurde in speziellen Scannern getestet, dass die Schüler keine radioaktive Strahlung abbekommen haben. Interessant war auch das  Maschinenhaus mit  Hochdruck- und Niederdruckturbinen sowie die große Turbinenwelle des Generators.

Alle Teilnehmer waren beeindruckt von dem gewaltigen Aufwand, besonders hinsichtlich der Betriebssicherheit, der hier für die Stromerzeugung betrieben wird.

Studienfahrt nach Dublin

Irland war das Ziel der Studienfahrt der angehenden Techniker, Fachrichtung Galvanotechnik, der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd.  In Begleitung ihrer Lehrer Stefan Gehrls und Brigitte Enssle reisten 10 Schüler nach Dublin. Die Schüler selbst hatten ein vielseitiges Programm entwickelt. Wichtigster Programmpunkt war der Besuch von Schlötter Ireland DAC Killdare, einer Niederlassung der Fa. Schlötter Galvanotechnik Geislingen.

Betriebsleiter Damian Carey legte in einem einführenden Vortrag die Unternehmensphilosophie dar, äußerte aber auch seine Sorge über den anstehenden Brexit, eine mögliche innerirische Grenze, ja sogar eine EU-Außengrenze, durch die der Export über das Festland schwierig werden könnte.

Ein Rundgang durch das Unternehmen und das modern ausgestattete Labor zeigte eindrucksvoll, auf welch hohem Niveau in Killdare produziert wird. Die Schüler waren ausgesprochen beeindruckt über die große Produktpallette. Neben vielen Chemikalien für die Galvanotechnik werden dort auch Produkte mit dem Schwerpunkt Medizintechnik produziert.

Im Anschluss folgte ein Besuch bei der nahe gelegenen traditionellen Newbridge Silverware mit Mittagessen und Einkaufsmöglichkeiten. Eine anschließende Betriebsführung zeigte die Besteckherstellung einschließlich eigener Galvanotechnik.

Die raue Schönheit der Insel spürte die Gruppe bei der Erkundung der Klippen auf Houth Head und einer Wanderung in den Wicklow Moutains, einer naturbelassenen Landschaft mit Hügelketten, Seen und Wildnis.

Die Erkundung von Dublin erfolgte zu Fuß oder mit dem Bus – eine pulsierende Stadt mit vielen Gesichtern -zum einen voll Glanz mit vielen freundlichen Menschen - ein andermal trist durch alte, schmutzige Industrieanlagen.

Und wie es sich für einen Irlandbesuch gehört, ließ uns der abendliche Pub-Besuch mit Folk-Musik und Guinness in die irische Lebensweise eintauchen.

Die gewonnen Eindrücke werden sicher fachlich als auch kulturell zur Horizonterweiterung der Schüler beitragen.

Technisches Gymnasium bei der LogiMAT

Das Technische Gymnasium der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd unternahm mit 85 Schülerinnen und Schülern aus den Profilen Technik und Management, Informatik, Gestaltungs- und Medientechnik sowie Mechatronik eine Exkursion zur LogiMAT nach Stuttgart.

Die Schülerinnen und Schüler konnten sich auf der Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement einen vollständigen Marktüberblick über innovative Produkte, Lösungen und Systeme für die Beschaffungs-, Lager-, Produktions- und Distributionslogistik verschaffen. Darüber hinaus bot die Messe Möglichkeiten, die Lehrplaninhalte wie Produktivitätssteigerung, Kostenersparnis und Rationalisierung aufgrund neuester Technologien hautnah zu erleben.

Beeindruckt zeigten sich die Schüler von den weltweit erste vollständige „Ware zu Mensch“-Lösung mit D3-Robotern, die autonom Warenbehälter bis zu 30 kg und bis aus 10 Meter Höhe zu den Kommissionierern transportieren.

Viele Schüler nutzten die Möglichkeit, sich an den Ständen der Unternehmen über ein Duales Studium zu informieren oder die Beschäftigungsmöglichkeiten während oder nach einem Studium auszuloten.

Woher kommt unser Strom heute und in Zukunft?

Diese Frage stand im Mittelpunkt der Exkursion von 31 Schülern des einjährigen Berufskollegs Technik in Begleitung ihrer Lehrer Brigitte Enssle und Thimo Nuding zum Heizkraftwerk in Altbach/Deizisau.  Sie erhielten viele Informationen über die Stromerzeugung aus Kohle und die zukünftige Energieversorgung in unserem Land. Vor Ort konnten sich die zukünftigen Ingenieure und Techniker einen Einblick in die Kraftwerkstechnik verschaffen. Ein besonderes Augenmerk galt den Umweltschutzmaßnahmen:  Entstaubung,  Entstickung und Entschwefelung.

Zum Zeitpunkt der Besichtigung (Ende Januar) wurde Block 2 des Heizkraftwerkes in Volllast (400MW) gefahren und zusätzlich war auch eine Gasturbine mit ca. 63 MW in Betrieb.

Um für die Energiewende gewappnet zu sein, investiert der Energieversorger in Windparks an Land und auf See, Biogas und Solarenergie und bietet Ökostrom aus eigener Wasserkraft an.

TG mal sportlich

Traditionell findet am Technischen Gymnasium zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres der Winteraktionstag statt.

Vier verschiedene Aktionen standen zur Auswahl. 63 Ski- und Snowboardfahrer konnten ihrer Leidenschaft am Fellhorn bei Oberstdorf frönen. Bei fantasischem Sonnenschein und hervorragenden Schneeverhältnissen genoss man das Bergpanorama und rasante Abfahrten bis zur Rückfahrt am späten Nachmittag.

Nicht weniger rasante Fahrt nahmen die 40 Schlittschuhläufer in Eishalle Adelberg auf. Von eleganten Pirouetten bis zu Läufern, die sich durch aktives Armrudern in der Senkrechten hielten, war alles zu sehen. Am Ende des Tages bewegten sich jedoch alle sicher auf dem Eis und kehrten erschöpft, wohlbehalten und glücklich zurück.

Nicht ganz so weit entfernt, aber mit gleichem Elan traten die Simigolf-Spieler in Schwäbisch Gmünd an. In der beliebten 18-Bahn-Minigolf-Halle mit beeindruckenden 3-D-Effekten trat man in den Wettstreit um die ruhigste Hand gepaart mit dem besten Auge.

Eine zünftige Wanderung durch die heimatliche Natur unternahmen ca. 23 Schülerinnen und Schüler bei herrlichstem Sonnenschein und erkundeten das sich noch im Winterschlaf befindliche Gebiet rund um das Himmelreich. Die Vogelwelt hingegen schien schon durch die Sonnenstrahlen zu erhöhter Aktivität angeregt zu werden.

„Sich regen, bringt Segen“, so lautet die Volksweisheit und dieser Tag mit körperlicher und geistiger Aktivität war für die Schülerinnen und Schüler des Technischen Gymnasiums ein segensreicher, gelungener Startschuss für ein erfolgreiches zweites Schulhalbjahr.

Inspirationen aus Amsterdam

Die Hauptstadt der Niederlande ist eines der wichtigsten kulturellen Zentren Europas. Deshalb wählten die 11 Schülerinnen des dreijährigen Berufskollegs für Design, Schmuck und Gerät Amsterdam als Ziel ihrer Studienreise, um mit den Lehrerinnen Ute de Maight und Sibylle Don neue Ideen für ihr künstlerisches Schaffen zu gewinnen.

Die Schülerinnen hatten selbst ein vielseitiges Programm entwickelt: Die pragmatische Lösung der Katholiken, denen im protestantischen Amsterdam des 17. Jahrhunderts die öffentliche Religionsausübung untersagt war, wurde in der versteckten Kirche auf dem Dachboden besichtigt. Diese befindet sich heute im Museum Ons‘ Lieve Heer op Solder.

Auch die naturwissenschaftlichen Exponate im zoologischen Garten Artis und in der Amsterdamer Körperweltenausstellung waren inspirierende Ziele. Der Schwerpunkt lag aber eindeutig auf der Kunst:  Ein weiter Bogen wurde von den Gemälden der Alten Meister im Reichmuseum bis zur Street Art in der Banksy-Ausstellung gespannt. Und wie es sich für angehende Schmuckdesigner gehört, fehlte nicht der Besuch in der Diamantenschleiferei Gassan und der Besuch in der Galerie Ra, in der Galerist und Goldschmied Paul Derrez mit den Schülern seine langsjährige Erfahrung und sein Verständnis von Kunst und Schmuck teilte. Die Schülerinnen profitierten enorm von den gewonnenen Eindrücken und es ist zu erwarten, dass diese Horizonterweiterung in der künstlerischen Entwicklung sichtbar wird.

Studienfahrt nach Hamburg

Nach Anreise mit der Bahn und Bezug der Unterkunft direkt auf der Reeperbahn ging es zur Stadtführung. Zu Fuß erkundeten die Schüler Teile der Innenstadt und des Hafengeländes. Tag 2 begann gleich am Morgen mit höherer Physik. Wir besuchten das DESY (Deutsches Elektronen–Synchrotron), wo uns sehr anschaulich in Vortrag und Geländebegehung die Tätigkeiten dieses Forschungsinstituts vor Augen geführt wurden. Der dritte Tag bestand aus einer großen Hafenrundfahrt in der Barkasse am Vormittag und dem gemeinsamen Besuch des Musicals `Heißes Eck` in Schmidt’s Tivoli am Abend. Das Musical widmete sich wunderbar dem Leben auf dem Kiez. Am bereits letzten Tag besuchten die Schüler die Welt des Miniaturwunderlands, um anschließend im Hamburg Dungeon gruselig über Hamburger Geschichte zu erfahren und herzlich zu lachen. Beide Aktivitäten erfreuten sich großer Beliebtheit und bildeten einen perfekten Abschluss dieser Studienfahrt.

Auf Studienfahrt in Valencia

Die Jahrgangsstufe 1 des Technischen Gymnasiums in Schwäbisch Gmünd war auf einer fünftägigen Studienfahrt in Valencia. Sie wurde vom Abteilungsleiter Herrn Köller und dem Spanischlehrer Herrn Rodríguez begleitet. Dabei erhielten sie die Möglichkeit, die spanische Kultur mit all ihren Besonderheiten kennenzulernen. Bereits am ersten Tag wurden die Schülerinnen und Schüler von der futuristischen Architektur der Stadt der Künste und Wissenschaften, der „Ciudad de las Artes de las Ciencias“ beeindruckt. Höhepunkt des Tages war die im Meereskundemuseum vorgetragene Delphinshow. Am zweiten Tag der Studienfahrt wurde dann die Altstadt von Valencia erkundet. Hierbei bot sich, neben der Besichtigung zahlreicher Sehenswürdigkeiten,wie dem „Torres de Quart“ (Stadttor), auch die Möglichkeit, eine von vielen Köstlichkeiten des „Mercado Central“ (Markthalle) zu probieren. Nach zwei kulturell geprägten Tagen kam der für Mittwoch angesetzte Tag am Strand genau zur rechten Zeit. Am vorletzten Tag der Studienfahrt brach die Klasse dann noch mit einem eigens gemieteten Bus zur Altstadt von Sagunto auf. Dort wurde die historische Burgruine betrachtet, die bereits von Hannibal im Jahr 219 v. Chr. belagert wurde. Der letzte Abend wurde dann gemeinsam in einer örtlichen Lokalität verbracht.

Teambuilding auf dem Hornberg

Anstelle nach den Pfingstferien in die aufgeheizten Klassenräume zurückzukehren, wanderten die Schülerinnen und Schüler der Eingangsklasse des Technischen Gymnasiums mit dem Schwerpunktprofil Gestaltungs- und Medientechnik auf den Hornberg in die ehemalige Flugschule, die heute zu einem Hostel umgebaut ist.  Ein idealer Ort, um sich und seine Klassenkameraden besser kennen zu lernen, denn hier muss man sich selbstversorgen und ist in mitten der Natur abgeschieden ganz unter sich. Das Wetter zeigte sich hochsommerlich zur Freude aller Teilnehmer.

Die Begleitlehrer Cordelia Schäfer und Andreas Kübler überlegten sich im Vorfeld verschiedene Teambuilding-Spiele für ihre Schützlinge, so dass die Zeit kurzweilig und anregend gestaltet wurde. Am Abend wurde zusammen gekocht und noch zu später Stunde saß man gemeinsam am Lagerfeuer. Es wurde viel geredet und gelacht und bereits angelegte Bekanntschaften und Freundschaften konnten erfolgreich vertieft werden. So kehrte man am nächsten Tag sehr zufrieden und auch in der Klassengemeinschaft gestärkt für den Endspurt des Schuljahres nach Hause zurück.

Sicherheit steht an oberster Stelle!

Exkursion zum Kernkraftwerk Neckarwestheim

13 Schüler des einjährigen Berufskollegs Technik nutzten die Chance ein in Betrieb befindliches KKW zu besichtigen. Während Block II des KKW Neckarwestheim unter Volllast ca. 1400 MW elektrische Energie produzierte, befindet sich Block I im Rückbau.

Zu Beginn erhielten die Schüler viele Informationen zum Betrieb des Kraftwerkes, wurden aber auch mit der Problematik des Rückbaues von Kernkraftwerken konfrontiert.

Nach strenger Sicherheitskontrolle konnten die einzelnen Abschnitte des Kraftwerkes vor Ort besichtigt werden. Eindrucksvollster Teil war sicherlich die Besichtigung im Innern des Reaktorgebäudes. Es ist schon ein beeindruckendes Gefühl über dem Reaktordruckgefäß zu stehen, in dem gerade ein „nukleares Feuer“ brennt. Daneben strahlen in einem tiefblauen Abklingbecken die ausgedienten Brennelemente. Auf dem Rückweg wurde in speziellen Scannern getestet, dass die Schüler keine radioaktive Strahlung abbekommen haben. Interessant war auch das Maschinenhaus mit Hochdruck- und Niederdruckturbinen sowie die große Turbinenwelle des Generators.

Alle Teilnehmer waren beeindruckt von dem gewaltigen Aufwand, besonders hinsichtlich der Betriebssicherheit, der hier für die Stromerzeugung betrieben wird.

Berufskolleg besucht Semesterausstellung der Hochschule für Gestaltung

Im Februar 2018 besuchte das Berufskolleg Gestaltung die Semesterausstellung der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd – mit den Fachlehrern Gabriele Kohn und Mathias Hütter. Dieser Exkursionstermin gehört zu den jährlichen Pflichtterminen im Berufskolleg – dient er doch dazu, die einzelnen Studiengänge der Hochschule für Gestaltung zu veranschaulichen. Wie immer wurden die Schülerinnen und Schüler hochkarätig und sehr engagiert geführt – in diesem Jahr von Tabea Schmid, Studiengangskoordination Strategische Gestaltung, und Prof. Jens Döring, Studiengangsleiter Internet der Dinge.

Schmuckschulen besuchen Symposium bei FEM

Auf Initiative von Fachlehrerin Iris Köhnke besuchten Schülerinnen und Schüler der Gmünder Schmuckschulen auf Einladung des Fördervereins das Symposium „Gold, Silber, Gmünd – Schmucktechnologien heute“ im Forschungsinstitut Edelmetalle und Metallchemie (FEM).

Es sprachen vier Dozenten zu den neuesten Erkenntnissen im Bereich Edelmetalle und Brillanten. Es ging um die Eigenschaften von Silber- und Platinlegierungen, Recyclingprozesse in der Edelmetallherstellung und aktuelle Informationen zu Diamanten.

Die Schülerinnen und Schüler der Fachschule Schmuck und Gerät, des Berufskollegs Design, Schmuck und Gerät und der Berufsschule Goldschmied waren ausgesprochen beeindruckt, so viel Aktuelles zu Ihrem Berufsfeld zu erfahren.

Im Anschluss folgte eine lebhafte Diskussion. Unser Dank gilt dem Förderverein, dem Forschungsinstitut und den Dozenten.