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2BFE1 im Mercedes-Benz-Museum

Kurz vor den Herbstferien besuchte die 2BFE1 in Begleitung ihres Klassenlehrers, Michael Niersberger, sowie ihres Fachlehrers für Berufsfachliche Kompetenz, Matthias Luy, das Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart.

Diese außerunterrichtliche Veranstaltung war für die Schülerinnen und Schüler als auch die begleitenden Lehrkräfte nicht nur sehr informativ und lehrreich, sie diente auch dem gegenseitigen Kennenlernen,  einer positiven Beziehungsgestaltung und somit nicht zuletzt der Stärkung der Klassengemeinschaft, der ja - besonders zu Beginn eines neuen Schuljahres - eine entscheidende Bedeutung zukommt.

Studienfahrten des TGs gingen nach Hamburg und Barcelona

„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was verzählen“, dichtete bereits Matthias Claudius – und viel zu erzählen haben die Teilnehmer der Studienfahrten des Technischen Gymnasiums der Gewerblichen Schule, die dieses Jahr ein nördliches und ein südliches Ziel ansteuerten. Zwei Klassen machten sich nach Süden auf, um unter der Leitung von Josefina Håkansson, J. Carlos Rodrigues und Jochen Jäger die quirlige Metropole Barcelona zu erkunden. Die außergewöhnliche Architektur der Basilika „Sagrada Família“ und das Kloster Montserrat waren die kulturellen Anlaufstellen für die Schüler. Aber auch die Ausflüge zur Sektkellerei Codorníu, die eine über 400 jährige Schaumweintradition pflegt, oder zum Dalí-Museum stillten das Kulturbedürfnis der Schüler.

Ein technischer Schwerpunkt stand bei den Hamburgfahrern, begleitet von Alexander Förstner, Brigitte Enßle, Alexander Miano und Sören Sturm, im Vordergrund. Neben der obligatorischen Hafenrundfahrt standen ein Besuch des Teilchenbeschleunigers der DESY, der weltgrößten Modelleisenbahnanlage im Miniaturwunderland, aber auch Kultur mit dem Sankt-Pauli-Musical „Die heiße Ecke“ oder Disneys „Aladdin“ auf dem Programm. Dass Hamburg auch entspannte Atmosphäre am Hamburger Strand bietet, versetzte manchen Teilnehmer in Erstaunen.

Exkursion der Fachschule für Gestaltung, Schmuck und Gerät nach Dresden

Als eine der reichsten Schatzkammern Europas genießt das Grüne Gewölbe im Residenzschloss in Dresden Weltruf.

Das Historische Grüne Gewölbe, die Rekonstruktion der Schatzkammer von August dem Starken (1670-1733), zeigt vor verspiegelten Wänden auf vergoldeten Konsolen, bezaubernden Kunstwerke in barocker Inszenierung.

Um dies hautnah zu erleben, unternahm die Grundstufe der Meisterklasse für Goldschmiede der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd eine dreitägige Studienreise nach Dresden.

Im Neuen Grünen Gewölbe, ebenfalls im Residenzschloss beheimatet, waren etwa 2.500 ausgesuchte Meisterwerke der Schatzkunst in spiegelfreien Vitrinen aus nächster Nähe, perfekt ausgeleuchtet und wunderbar im Detail, zu bestaunen. Zu den einzigartigen Kabinettstücken des Dresdner Hofjuweliers Dinglinger, wie etwa dem Hofstaat des Großmoguls oder dem Goldenen Kaffeezeug, treten faszinierende Preziosen aus Gold, Silber, Email und Edelsteinen, aus Elfenbein, Perlmutt, Kokosnüssen und Straußeneiern.

Durch die Besuche der Türckischen Cammer, dem Hausmannsturm und der Fürstengalerie mit Rüstkammer und Kupferstichkabinett gewannen die Schüler unvergessliche Eindrücke des Residenzschlosses.

Im Dresdner Zwinger erlebten die Schüler eine kompetente und unterhaltsame Führung durch die Gemäldegalerie der „Alten Meister“ und die Porzellansammlung durch den Kunstpädagogen Ingolf Plaga.

Fachlehrer Jörg Riedling und Werkstattlehrerin Iris Köhnke sind überzeugt: „Diese Exkursion ist ein Muss für jeden Schüler der Goldschmiedeschule, um Tradition zu erleben und die gewonnenen Eindrücke in eigenständiges, projektorientiertes und teambezogenes Lernen einfließen zu lassen“.

Abschlussfahrt nach Berlin

Vom 29. Mai bis zum 01. Juni 2017 fand in der Mittelstufe der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd wieder einmal eine außerunterrichtliche Veranstaltung der besonderen Art statt, nämlich die Abschlussfahrt der Zweijährigen Berufsfachschulklasse, Fachrichtung Elektrotechnik (2BFE2). Als Zielort hatten sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, die von ihrem Klassenlehrer Michael Niersberger begleitet wurden, die deutsche Hauptstadt ausgesucht.

Auf dem vielfältigen und abwechslungsreichen Programm stand eine Flussfahrt auf der Spree, wo man, vom Deck eines Panoramaschiffs aus, die zum Wasser hin ausgerichtete Innenstadt sowie die neue und alte Architektur Berlins bestaunen konnte.

Ferner machte sich die Reisegruppe bei einer "Berlin On Bike"-Tour mit dem Drahtesel auf den Weg zu einer sehr lehrreichen und gleichsam sportlich-unterhaltsamen, mehrstündigen Stadtrundfahrt, bei welcher man insbesonders die ausgeprägte Szenen-Vielfalt Berlins kennen lernen durfte.

Doch auch ein Besuch im "Lasertag", bei dem vor allem Teamplay und Geschicklichkeit im Mittelpunkt standen, das Erlebnismuseum „The Story Of Berlin“, in dem die Berliner Geschichte multimedial erlebt werden konnte, eine beeindruckende Führung durch den Atomschutzbunker unter dem Kurfürstendamm sowie das „Berlin Dungeons“, welches einen Einblick in Berlins schaurig-düstere Vergangenheit bot, welche auf unheimlich-spaßige Weise vermittelt wurde, durften auf dem Kulturprogramm dieser Klassenreise nicht fehlen.

Am Donnerstagabend schließlich kamen Schülerinnen und Schüler sowie die begleitende Lehrkraft wieder wohlbehalten, zufrieden und mit vielen neuen positiven Eindrücken, am Schwäbisch Gmünder Hauptbahnhof an.

Schmuckschulen besuchen Symposium bei FEM

Auf Initiative von Fachlehrerin Iris Köhnke besuchten Schülerinnen und Schüler der Gmünder Schmuckschulen auf Einladung des Fördervereins das Symposium „Gold, Silber, Gmünd – Schmucktechnologien heute“ im Forschungsinstitut Edelmetalle und Metallchemie (FEM).

Es sprachen vier Dozenten zu den neuesten Erkenntnissen im Bereich Edelmetalle und Brillanten. Es ging um die Eigenschaften von Silber- und Platinlegierungen, Recyclingprozesse in der Edelmetallherstellung und aktuelle Informationen zu Diamanten.

Die Schülerinnen und Schüler der Fachschule Schmuck und Gerät, des Berufskollegs Design, Schmuck und Gerät und der Berufsschule Goldschmied waren ausgesprochen beeindruckt, so viel Aktuelles zu Ihrem Berufsfeld zu erfahren.

Im Anschluss folgte eine lebhafte Diskussion. Unser Dank gilt dem Förderverein, dem Forschungsinstitut und den Dozenten.

Exkursion zum Heizkraftwerk Altbach/Deizisau

Blick ins Neckartal vom Dach des Kesselhauses

Am 27.03.2017 besuchten 23 Schüler des einjährigen technischen Berufskollegs in Begleitung ihrer Chemielehrerin Frau Brigitte Enssle das Heizkraftwerk Altbach/Deizisau. Ziel war, einen praktischen Eindruck der Energiegewinnung aus Steinkohle vor Ort zu gewinnen.

Nach einer Einführung zum Thema Energie und anschließend ein paar einführenden Worten zu den Standorten der EnBW in Baden-Württemberg wurden Fragen generell zur Energieversorgung thematisiert. Ein detaillierter Überblick über die Kraftwerksanlage insbesondere über die Umweltschutzmaßnahmen führte uns die Technik vor Augen.

Im anschließenden Rundgang durch die Anlage konnten die Schüler vor Ort Elemente des Dampfkreislaufs (Speisewasserpumpe, Dampferzeuger, Kessel, Turbine, Kondensator) und der Abgasreinigung (Entstickung, Entstaubung, Entschwefelung) in Augenschein nehmen, die sie bisher nur auf Bildern gesehen hatten.

Versorgt mit vielen Hintergrundinformationen trägt diese Exkursion dazu bei, in der andauernden Energiediskussion mitzureden zu können.

Vorbildliche Abiturientinnen und Abiturienten

Mitten in der Phase der schriftlichen Abiturprüfungen hat sich einer der Geschichtskurse des Technischen Gymnasiums aufgemacht, um ein zentrales Unterrichtsthema zu vertiefen: Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Römischen Verträge hat der EUROPoint Ostalb den großen Sitzungssaal im Landratsamt in Aalen in einen Kinosaal mit Großbildleinwand  verwandelt und zu einem Multimedia-Vortrag von Ingo Espenschied eingeladen – die 18 Schülerinnen und Schüler der TG-II mit dem Profil Gestaltungs- und Medientechnik sind ihm mit ihrem Fachlehrer Andree Kedves gefolgt.

Der spannende Vortrag fand seinen Ausklang mit einem nicht weniger spannenden Resümee über die absolvierten und noch anstehenden Abiturprüfungen in einem Café in der Aalener Innenstadt – und jetzt stehen die abschließenden Prüfungen an …

Studienfahrt des 1BKFH nach Prag

Vom 13. bis 17. März 2017 unternahm das einjährige Berufskolleg seine Studienfahrt nach Prag. Gemeinsam mit ihren Lehrern Hilde Burger und Thimo Nuding erkundete die Klasse die goldene Stadt an der Moldau.

Auf dem Programm stand eine Führung durch die Altstadt einschließlich Karlsbrücke, in der die Schüler einen Eindruck von der wechselhaften Geschichte der Hauptstadt Tschechiens bekamen. Auch die Prager Burg mit dem durch den Gmünder Baumeister Peter Parler nach dem Vorbild französischer Königskathedralen erbauten St.-Veit-Dom wurde besichtigt. Nicht minder beeindruckend war das gut erhaltene jüdische Viertel mit seinen sechs Synagogen und dem Friedhof, das den Schülern und ihren Lehrern das Leben und tragische Schicksal der Prager Juden näherbrachte. Auf die Spuren des bekanntesten deutschsprachigen Schriftstellers Franz Kafka, der von 1883 bis 1924 in der Stadt lebte, begaben sich interessierte Schüler im gleichnamigen Museum. Kulturelles Highlight war der Besuch der „Laterna Magica“, einer Mischung aus Tanztheater und Multimediashow. Neben Kultur und Geschichte kam auch der Spaß nicht zu kurz: Einen Nachmittag lang spielten die Schüler in der näheren Umgebung von Prag mit großer Begeisterung Paintball.

Amsterdam – eine Studienreise durch Kultur, Design und Gesellschaft

In der Diamantschleiferei Gassan

 

Wir, die Schülerinnen und Schüler sowie die Fachlehrerinnen Ute de Maight und Sibylle Don des dreijährigen Berufskollegs für Design, Schmuck und Gerät sind mit vielen Eindrücken von Amsterdam zurückgekehrt. Es war eine Studienreise, die nicht nur durch die historische Architektur faszinierte, sondern auch durch die Durchmischung von Neu und Alt, die den Charme der Stadt ausmacht.

So vielfältig wie die Eindrücke waren, war auch das Programm der Studienreise: Das Rijksmuseum mit Rembrandt und den vielen Amsterdamer Künstlern, Besuch der Diamantschleiferei Gassan, eine Grachtenfahrt, die versteckte Kirche unterm Dach und das van Loon Museum standen unter anderem auf unserem Plan. Natürlich war auch der Besuch der Galerie RA und die Galerie Rob Koudijs ein Highlight für uns Schmuckschaffende.

Für all das danken wir ganz herzlich all jenen, die uns das ermöglicht haben: der Schulleitung der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd, unseren Kolleginnen und Kollegen, der Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst - Stadt Schwäbisch Gmünd und unserem Förderverein für die Gold- und Silberschmiedeschulen Schwäbisch Gmünd e.V, die uns finanziell unterstützt haben.

Das Berufskolleg Gestaltung besuchte die Semesterausstellung der Hochschule für Gestaltung

Anfang Februar besuchte das Berufskolleg Gestaltung die Semesterausstellung der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd. Dieser Exkursionstermin gehört zu den jährlichen Pflichtterminen im Berufskolleg – dient er doch dazu, die einzelnen Studiengänge Kommunikationsgestaltung, Produktgestaltung, Interaktionsgestaltung und Internet der Dinge durch die Semesterarbeiten, Projekte und Abschlussarbeiten zu veranschaulichen. Die interessierten Schülerinnen und Schüler erhalten stets eine Führung durch Professoren der Hochschule und können ihre Fragen zu den Studiengängen und Studieninhalten direkt klären.

Der Besuch der Semesterausstellung ist eine der vielen Starthilfen im Rahmen des Berufskollegs Gestaltung: So erleichtert und ebnet z.B. die Bewerbungsmappe, die die Schülerinnen und Schüler im Lauf des Schuljahrs erstellen, den Bewerbungsprozess und so führt das projektorientierte Arbeiten im Fach Gestaltung zum selbstverantwortlichen Tun an einer Hochschule hin.

Schüler des TGs besuchten Anne Frank-Ausstellung in der JVA

Zusammen mit ihrer Geschichtelehrerin Frau Burger besuchte das TGI–1 die Wanderausstellung zu Anne Franks Lebensgeschichte, die zurzeit in der Justizvollzugsanstalt in Gotteszell zu sehen ist. Fünf Insassinnen der JVA, die vom Anne Frank Zentrum Berlin speziell geschult wurden, führten die Schülerinnen und Schüler als „Peer Guides“ durch die Lebensstationen der jugendlichen Tagebuchschreiberin. Am 11. April 1944 schrieb die damals 14-jährige Anne Frank in ihr Tagebuch: „Ich weiß, was ich will, habe ein Ziel, habe eine eigene Meinung, habe einen Glauben und eine Liebe. Lasst mich ich selbst sein, dann bin ich zufrieden!“ Dieses Zitat regte die interessierten Gymnasiasten an, sich mit Fragen zu Identität, Gruppenzugehörigkeit und Diskriminierung auseinanderzusetzen und sie kamen dabei mit den – teilweise jugendlichen – Straftäterinnen ins Gespräch. Diese haben die Erfahrung, ausgegrenzt zu werden, selbst gemacht – jedoch ohne das Gefühl der permanenten existenziellen Bedrohung. Berührt von Anne Franks Schicksal verließ die Klasse das Gefängnis. Nicht nur deren Reife, auch die Freundlichkeit und Integrität der Häftlinge hatte sie tief beeindruckt.