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Inspirationen aus Amsterdam

Die Hauptstadt der Niederlande ist eines der wichtigsten kulturellen Zentren Europas. Deshalb wählten die 11 Schülerinnen des dreijährigen Berufskollegs für Design, Schmuck und Gerät Amsterdam als Ziel ihrer Studienreise, um mit den Lehrerinnen Ute de Maight und Sibylle Don neue Ideen für ihr künstlerisches Schaffen zu gewinnen.

Die Schülerinnen hatten selbst ein vielseitiges Programm entwickelt: Die pragmatische Lösung der Katholiken, denen im protestantischen Amsterdam des 17. Jahrhunderts die öffentliche Religionsausübung untersagt war, wurde in der versteckten Kirche auf dem Dachboden besichtigt. Diese befindet sich heute im Museum Ons‘ Lieve Heer op Solder.

Auch die naturwissenschaftlichen Exponate im zoologischen Garten Artis und in der Amsterdamer Körperweltenausstellung waren inspirierende Ziele. Der Schwerpunkt lag aber eindeutig auf der Kunst:  Ein weiter Bogen wurde von den Gemälden der Alten Meister im Reichmuseum bis zur Street Art in der Banksy-Ausstellung gespannt. Und wie es sich für angehende Schmuckdesigner gehört, fehlte nicht der Besuch in der Diamantenschleiferei Gassan und der Besuch in der Galerie Ra, in der Galerist und Goldschmied Paul Derrez mit den Schülern seine langsjährige Erfahrung und sein Verständnis von Kunst und Schmuck teilte. Die Schülerinnen profitierten enorm von den gewonnenen Eindrücken und es ist zu erwarten, dass diese Horizonterweiterung in der künstlerischen Entwicklung sichtbar wird.

Unsere TGE-4 schlägt für drei Tage ihre Zelte in Freiburg auf

Wir, 16 Schüler und zwei Schülerinnen einer Eingangsklasse der Profile Mechatronik und Technik & Management, unternahmen zusammen mit unserer Klassenlehrerin Frau Burger von 18. bis 20. Juli 2018 eine Exkursion nach Freiburg im Breisgau. Nach der Ankunft am Freiburger Hauptbahnhof machten wir uns auf zum nicht weit vom Stadtzentrum entfernten Campingplatz, wo wir unsere Zelte aufbauten. Danach besuchten wir das Freiburger Planetarium und ließen uns auf den neuesten Stand zu den schwarzen Löchern im All bringen.  Am zweiten Tag führte uns ein Guide durch das Quartier Vauban, das nach dem Abzug der französischen Streitkräfte mit seinen Plusenergiehäusern, dem sogenannten Heliotrop, einem Haus, das sich mit der Sonne dreht, und der Idee eines teilweise autofreien Stadtteils zu einem Vorzeigeprojekt geworden ist. Bei Temperaturen von über dreißig Grad durfte auch ein Besuch im Freibad nicht fehlen. Am letzten Tag schlenderten wir durch die über 500 Jahre alte Universität und erkundeten schließlich die Innenstadt mit ihren noch zwei existierenden historischen Stadttoren, dem Rathaus und der davorstehenden Statue des Franziskanermönchs Bertold Schwarz, der im Jahr 1359 durch Zufall das Schwarzpulver und die Kanone entdeckt haben soll, den Bächle und natürlich dem Münster mit seinem berühmten Flügelaltar des Gmünder Malers Hans Baldung Grien. Nachdem am Freitagnachmittag alle Zelte wieder abgebaut waren, zog ein Gewitter auf und wir machten uns im strömenden Regen auf zum Bahnhof. Alles in allem konnten wir uns an diesen drei Tagen einen guten Überblick über die südlichste Großstadt Deutschlands verschaffen

Studienfahrt nach Hamburg

Nach Anreise mit der Bahn und Bezug der Unterkunft direkt auf der Reeperbahn ging es zur Stadtführung. Zu Fuß erkundeten die Schüler Teile der Innenstadt und des Hafengeländes. Tag 2 begann gleich am Morgen mit höherer Physik. Wir besuchten das DESY (Deutsches Elektronen–Synchrotron), wo uns sehr anschaulich in Vortrag und Geländebegehung die Tätigkeiten dieses Forschungsinstituts vor Augen geführt wurden. Der dritte Tag bestand aus einer großen Hafenrundfahrt in der Barkasse am Vormittag und dem gemeinsamen Besuch des Musicals `Heißes Eck` in Schmidt’s Tivoli am Abend. Das Musical widmete sich wunderbar dem Leben auf dem Kiez. Am bereits letzten Tag besuchten die Schüler die Welt des Miniaturwunderlands, um anschließend im Hamburg Dungeon gruselig über Hamburger Geschichte zu erfahren und herzlich zu lachen. Beide Aktivitäten erfreuten sich großer Beliebtheit und bildeten einen perfekten Abschluss dieser Studienfahrt.

Auf Studienfahrt in Valencia

Die Jahrgangsstufe 1 des Technischen Gymnasiums in Schwäbisch Gmünd war auf einer fünftägigen Studienfahrt in Valencia. Sie wurde vom Abteilungsleiter Herrn Köller und dem Spanischlehrer Herrn Rodríguez begleitet. Dabei erhielten sie die Möglichkeit, die spanische Kultur mit all ihren Besonderheiten kennenzulernen. Bereits am ersten Tag wurden die Schülerinnen und Schüler von der futuristischen Architektur der Stadt der Künste und Wissenschaften, der „Ciudad de las Artes de las Ciencias“ beeindruckt. Höhepunkt des Tages war die im Meereskundemuseum vorgetragene Delphinshow. Am zweiten Tag der Studienfahrt wurde dann die Altstadt von Valencia erkundet. Hierbei bot sich, neben der Besichtigung zahlreicher Sehenswürdigkeiten,wie dem „Torres de Quart“ (Stadttor), auch die Möglichkeit, eine von vielen Köstlichkeiten des „Mercado Central“ (Markthalle) zu probieren. Nach zwei kulturell geprägten Tagen kam der für Mittwoch angesetzte Tag am Strand genau zur rechten Zeit. Am vorletzten Tag der Studienfahrt brach die Klasse dann noch mit einem eigens gemieteten Bus zur Altstadt von Sagunto auf. Dort wurde die historische Burgruine betrachtet, die bereits von Hannibal im Jahr 219 v. Chr. belagert wurde. Der letzte Abend wurde dann gemeinsam in einer örtlichen Lokalität verbracht.

Teambuilding auf dem Hornberg

Anstelle nach den Pfingstferien in die aufgeheizten Klassenräume zurückzukehren, wanderten die Schülerinnen und Schüler der Eingangsklasse des Technischen Gymnasiums mit dem Schwerpunktprofil Gestaltungs- und Medientechnik auf den Hornberg in die ehemalige Flugschule, die heute zu einem Hostel umgebaut ist.  Ein idealer Ort, um sich und seine Klassenkameraden besser kennen zu lernen, denn hier muss man sich selbstversorgen und ist in mitten der Natur abgeschieden ganz unter sich. Das Wetter zeigte sich hochsommerlich zur Freude aller Teilnehmer.

Die Begleitlehrer Cordelia Schäfer und Andreas Kübler überlegten sich im Vorfeld verschiedene Teambuilding-Spiele für ihre Schützlinge, so dass die Zeit kurzweilig und anregend gestaltet wurde. Am Abend wurde zusammen gekocht und noch zu später Stunde saß man gemeinsam am Lagerfeuer. Es wurde viel geredet und gelacht und bereits angelegte Bekanntschaften und Freundschaften konnten erfolgreich vertieft werden. So kehrte man am nächsten Tag sehr zufrieden und auch in der Klassengemeinschaft gestärkt für den Endspurt des Schuljahres nach Hause zurück.

Sicherheit steht an oberster Stelle!

Exkursion zum Kernkraftwerk Neckarwestheim

13 Schüler des einjährigen Berufskollegs Technik nutzten die Chance ein in Betrieb befindliches KKW zu besichtigen. Während Block II des KKW Neckarwestheim unter Volllast ca. 1400 MW elektrische Energie produzierte, befindet sich Block I im Rückbau.

Zu Beginn erhielten die Schüler viele Informationen zum Betrieb des Kraftwerkes, wurden aber auch mit der Problematik des Rückbaues von Kernkraftwerken konfrontiert.

Nach strenger Sicherheitskontrolle konnten die einzelnen Abschnitte des Kraftwerkes vor Ort besichtigt werden. Eindrucksvollster Teil war sicherlich die Besichtigung im Innern des Reaktorgebäudes. Es ist schon ein beeindruckendes Gefühl über dem Reaktordruckgefäß zu stehen, in dem gerade ein „nukleares Feuer“ brennt. Daneben strahlen in einem tiefblauen Abklingbecken die ausgedienten Brennelemente. Auf dem Rückweg wurde in speziellen Scannern getestet, dass die Schüler keine radioaktive Strahlung abbekommen haben. Interessant war auch das Maschinenhaus mit Hochdruck- und Niederdruckturbinen sowie die große Turbinenwelle des Generators.

Alle Teilnehmer waren beeindruckt von dem gewaltigen Aufwand, besonders hinsichtlich der Betriebssicherheit, der hier für die Stromerzeugung betrieben wird.

Architekturtheorie überprüft, Designpraxis erlebt

Die Klasse des Berufskollegs Gestaltung auf dem Dachgarten des Hauses Le Corbusier in der Weißenhofsiedlung Stuttgart

Wenn Schülerinnen und Schüler Theorie in der Praxis nachvollziehen und überprüfen können, dann gerät dies zu einer nachhaltigen und ganzheitlichen Lernerfahrung. In diesen Vorzug des Lernens vor Ort kam die Klasse des Berufskollegs Gestaltung an der Gewerblichen Schule auf ihrer Exkursion nach Stuttgart in die Weißenhofsiedlung. Dort war 1927 in rasanter Geschwindigkeit ein architektonisches Manifest der Moderne entstanden. 33 kubische Flachdachhäuser machten damals den Kern der Werkbund-Ausstellung „Die Wohnung“ aus. Heute ist die Weißenhofsiedlung ein Pilgerziel für Architekturstudenten und Architekturbegeisterte aus aller Welt. An einem der markantesten Gebäude der Weißenhofsiedlung – dem Haus Le Corbusier – konnten die Schülerinnen und Schüler die vom Architekten Le Corbusier in den 1920er Jahren verfassten „Fünf Punkte zu einer neuen Architektur“ konkret nacherleben. Die in dem „Fünf-Punkte-Plan“ verankerten Forderungen nach Stützen, Langfenstern, freier Grundriss- und Fassadengestaltung waren deutlich sichtbar abzulesen. Und: Le Corbusiers Ideen zu einem Dachgarten gerieten zu einem eindrücklichen Erlebnis.  Auch der zweite Teil der Exkursion – der Besuch im Industriedesignbüro Panik Ebner Design in Stuttgart – wird den Schülerinnen und Schülern des einjährigen Berufskollegs noch lange in Erinnerung bleiben. Anhand eines Designauftrags erläuterten die Firmeninhaber Andreas Panik und Christian Ebner den Designprozess im Industriedesign. Den beiden Fachlehrern im Profilfach Gestaltung – Gabriele Kohn und Mathias Hütter – ist dieses unmittelbare Lernen durch Exkursionen, Studienfahrten und Bürobesuche sehr wichtig. „Das Fach Gestaltung ist ein sinnesorientiertes Unterrichtsfach. Dann muss ein sinnesorientiertes Lernen auch ermöglicht werden“, so äußern sich die beiden Gestaltungslehrer.

Exkursion zum Heizkraftwerk Altbach/Deizisau

Am 20.02.2018 besuchten 32 SchülerInnen des einjährigen technischen Berufskollegs in Begleitung ihrer Chemielehrerin Frau Brigitte Enssle das Heizkraftwerk Altbach/Deizisau. Ziel war es, einen praktischen Eindruck der Energieerzeugung aus Steinkohle vor Ort zu gewinnen.

Nach einer Einführung zum Thema Energie und den Standorten der EnBW in Baden-Württemberg wurden Fragen generell zur Energieversorgung thematisiert. Ein detaillierter Überblick über die Kraftwerksanlage insbesondere über die Umweltschutzmaßnahmen führte uns die Technik vor Augen.

Im anschließenden Rundgang durch die Anlage konnten die Schüler vor Ort Elemente des Dampfkreislaufs (Speisewasserpumpe, Dampferzeuger, Kessel, Turbine, Kondensator) und der Abgasreinigung (Entstickung, Entstaubung, Entschwefelung) in Augenschein nehmen, die sie bisher nur auf Bildern gesehen hatten. Im Maschinenhaus konnten die Arbeiten an der Turbine ausnahmsweise verfolgt werden.

Versorgt mit vielen Hintergrundinformationen trägt diese Exkursion dazu bei, in der andauernden Energiediskussion mitzuredenzu können.

Berufskolleg besucht Semesterausstellung der Hochschule für Gestaltung

Im Februar 2018 besuchte das Berufskolleg Gestaltung die Semesterausstellung der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd – mit den Fachlehrern Gabriele Kohn und Mathias Hütter. Dieser Exkursionstermin gehört zu den jährlichen Pflichtterminen im Berufskolleg – dient er doch dazu, die einzelnen Studiengänge der Hochschule für Gestaltung zu veranschaulichen. Wie immer wurden die Schülerinnen und Schüler hochkarätig und sehr engagiert geführt – in diesem Jahr von Tabea Schmid, Studiengangskoordination Strategische Gestaltung, und Prof. Jens Döring, Studiengangsleiter Internet der Dinge.

Schmuckschulen besuchen Symposium bei FEM

Auf Initiative von Fachlehrerin Iris Köhnke besuchten Schülerinnen und Schüler der Gmünder Schmuckschulen auf Einladung des Fördervereins das Symposium „Gold, Silber, Gmünd – Schmucktechnologien heute“ im Forschungsinstitut Edelmetalle und Metallchemie (FEM).

Es sprachen vier Dozenten zu den neuesten Erkenntnissen im Bereich Edelmetalle und Brillanten. Es ging um die Eigenschaften von Silber- und Platinlegierungen, Recyclingprozesse in der Edelmetallherstellung und aktuelle Informationen zu Diamanten.

Die Schülerinnen und Schüler der Fachschule Schmuck und Gerät, des Berufskollegs Design, Schmuck und Gerät und der Berufsschule Goldschmied waren ausgesprochen beeindruckt, so viel Aktuelles zu Ihrem Berufsfeld zu erfahren.

Im Anschluss folgte eine lebhafte Diskussion. Unser Dank gilt dem Förderverein, dem Forschungsinstitut und den Dozenten.