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Aspen ist ein attraktiver Industriestandort

Wirtschaftslehrekurs am Technischen Gymnasium wirbt für Industriestandort

Was macht einen Standort für Unternehmen attraktiv? Da kommt eine Menge zusammen. Verkehrsanbindung, Nähe zum Absatzmarkt, Zulieferbetriebe, aber auch ökologische Faktoren wie eine ressourcenschonende Energieversorgung spielen eine Rolle - und für Hightech-Firmen ganz besonders wichtig: Gut ausgebildete Fachkräfte.

Das alles hat an der Gewerblichen Schule der Wirtschaftslehrekurs des Technischen Gymnasiums in Kooperation mit den Fächern Geschichte mit Gemeinschaftskunde und Englisch gründlich analysiert und kam zu dem Fazit: Schwäbisch Gmünd ist mit seinem Technologiepark Aspen ist ein attraktiver Ort für Firmen mit hohen Ansprüchen. Vor allem hinsichtlich der Fachkräfte ist durch die Hochschulen vor Ort sehr viel Kompetenz vorhanden.

Zudem erörterte der Kurs, welches Unternehmen zu Schwäbisch Gmünd passen könnte, und kam zu dem Schluss, dass ein Chiphersteller als Allrounder sowohl zu einer Diversifizierung beitragen könne als auch als zuverlässiger Partner von regionalen Automobilherstellern und Zulieferern dienlich sei. Zum Projektbeginn ergab es sich, dass Intel noch auf der Suche nach einem Standort für ein Werk war. Kurzum setzte der Kurs ein Schreiben an Intel in englischer Sprache auf, um dem internationalen Charakter gerecht zu werden, und legte mit der Standortanalyse dar, welche Vorzüge die Region zu bieten hat. Inzwischen ist bekannt, dass Intels Giga-Fabrik mit einem Investitionsvolumen von 17 Milliarden Euro in Magdeburg entstehen soll.

Genützt hat es dem Kurs aber insofern, dass Alexander Groll, Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Schwäbisch Gmünd, auf das Engagement aufmerksam wurde und einer Einladung zur Projektpräsentation folgte. Hier nutzte der Kurs die Möglichkeit, Informationen über die Chancen und Hemmschuhe der Wirtschaftsförderung aus erster Hand zu erfahren. Gute Infrastruktur und Fachkräfte seien ausgezeichnete Voraussetzungen, aber Schwäbisch Gmünd konkurriere mit ganz Deutschland – ja, mit ganz Europa. Das stelle die Standortförderung vor große Herausforderungen. Groll betonte, dass die Ansiedlung neuer Unternehmen eine lebenswichtige Aufgabe für eine Region sei. Dass dafür bereits die Jugend sensibilisiert werde, sei die Basis dafür, auch in Zukunft die hohe Lebensqualität der Stadt zu erhalten.

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