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Filtern will gelernt sein

Herr Jan Bohncke von der Firma Bohncke GmbH aus Hünstetten-Wallbach lässt die Schüler der Fachschule für Galvanotechnik an seiner jahrzehntelangen Erfahrung teilhaben

Vortrag der Firma Bohncke GmbH an der Fachschule für Galvanotechnik:

Das Filtern galvanischer Elektrolyte ist Erfahrungssache

Schmutzpartikel in galvanischen Bädern führen zu fehlerhaften Überzügen, also Ausschuss. Somit muss man die Elektrolyte kontinuierlich filtern. Was man dabei falsch und wie man es richtig machen kann und dabei noch Geld spart, dies stellte Jan Bohncke, Gründer der Firma Bohncke GmbH in seinem Vortrag den Schülern unserer Fachschule für Galvanotechnik dar. Zur Sprache kamen unterschiedliche Filterverfahren und -Medien, ebenso wie die zugehörige Pumpentechnik und Fragen der Verrohrung. Dass hier zunächst billiger erscheinende Filtermethoden auf die Dauer kostenintensiver und obendrein schlechter sein können, zeigte eine einfache Beispielrechnung zu unterschiedlichen Filterkerzen. Außerdem ist eine Filtertechnik nur gut, wenn sie auch bedienerfreundlich ist: Dann wird sie auch konsequent eingesetzt.

Was Reinheit in der Galvanotechnik bedeuten kann, zeigt das Beispiel der CD-Produktion. Die Prägewerkzeuge für deren Produktion werden galvanisch geformt. Die Datenspuren auf der CD haben einen Abstand von 1,6µm (1,6 Millionstel Meter) zueinander, während lungengängige Feinstaubpartikel Durchmesser von bis zu 2,5µm haben können. Das sind die Herausforderungen, denen sich die moderne Filtertechnik für galvanische Elektrolyte heute stellt.

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