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Gold liegt auf der Straße der Berufe

Hammerschläge schallen am Samstagvormittag aus der EULE am Gmünder Bahnhof. Hier entsteht gerade die Symbiose aus Handwerk und Design: Stylischer Schmuck - hergestellt von Schülerinnen und Schülern, die im Rahmen der Berufsorientierung einfach mal ausprobieren, ob der Beruf des Goldschmieds oder des Schmuckdesigners etwas für sie ist.

Gute Tipps bekommen sie von den angehenden Meistern dieses Berufs: Sebastian Petricevic, Ahmet Bostanci und Annalena Klompmaker stehen helfend zur Seite, wenn es mal nicht so will, wie es sich die Schüler gedacht haben. Enni und Melissa bearbeiten gerade begeistert mit Zangen Armspangen. Broschen, die in Foldforming-Technik hergestellt worden sind, liegen bereits in einer Schale mit dem selbstproduzierten Schmuck, den sie natürlich mit nach Hause nehmen dürfen. „Aus Gold oder Silber sind die nicht, aber wir achten darauf, hochwertiges Material zu nehmen, das keine allergische Reaktionen auslöst“, sagt Goldschmiedemeister und Fachlehrer Florian Färber. Er hat Stationen aufgebaut, an denen die interessierten Schülerinnen und Schüler verschiedene Techniken kennenlernen können, die ihnen auch in der Ausbildung wieder begegnen würden – z.B. als Goldschmied/in in einem Betrieb oder als Schmuckdesigner/in, eine Ausbildung, die im dreijährigen Berufskolleg an der Gewerblichen Schule angeboten wird und zudem die Option auf eine Fachhochschulreife beinhaltet.

Das mit dem Gold kommt dann auch – aber erst, wenn sich die Schülerinnen und Schüler für den Schritt entschieden haben, dieses schöne Handwerk zu erlernen, das Tradition, Ästhetik, Design und zeitlose Wertigkeit miteinander verbindet.

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