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Großer Andrang beim Tag der offenen Werkstatt im Arenhaus

Mitmach-Tag bei den Schmuckdesignern wurde ein Riesenerfolg

„Ich wollte schon immer mal wissen, wer da hämmert, wenn ich an den Schaufenstern vorbeigehe“, sagte eine Besucherin am Tag der offenen Werkstatt im Arenhaus. Und schon saß sie selbst an der Werkbank und konnte mit der Unterstützung der angehenden Schmuckdesigner und Goldschmiedemeister ihr eigenes Schmuckstück anfertigen. „Ich bin begeistert, ich hätte nicht gedacht, dass ich so etwas hinbekomme.“ Der Respekt vor dem Handwerk ist berechtigt, konnte man doch im Raum nebenan diffizile Werke der Goldschmiedemeister besichtigen.

„Dieser Tag war ein Riesenerfolg“, bilanziert die Schulleiterin der Gewerblichen Schule, Sabine Fath. „Wir wollten zeigen, dass hier mitten in Schwäbisch Gmünd eine wichtige, alte Tradition lebt, die Kostbarkeiten erschafft, die Jahrtausende Bestand hat und dass hier nicht nur die Vergangenheit einer Gold-, Silber-und Designstadt zu finden ist, sondern auch die Zukunft. Und ich glaube, das ist uns heute gelungen.“

So sieht das auch der Landrat des Ostalbkreises Klaus Pavel. Gut gelaunt bestätigt er die lebendige Tradition, sekundiert von Gmünds Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, der sich glücklich schätzt, die Traditionsschule in dem städtischen Gebäude beherbergen zu dürfen. „Wir haben hier im wahrsten Sinne des Wortes einen Schatz in der Mitte Gmünds“, betont er.

Die gute Laune wurde noch durch die Übergabe eines echten Schatzes befeuert. Landrat Pavel und Bürgermeister Bläse bekamen repräsentative Remstalketten überreicht. Bei der Gartenschau wird kein Zweifel mehr aufkommen, dass Schwäbisch Gmünd DIE Schmuckstadt in der Region ist, die durch die beiden Repräsentanten (mit den Ketten) noch eindeutiger vertreten wird. So richteten sie ihren herzlichen Dank an Sabine Fath, das Lehrerteam, die engagierten Schülerinnen und Schüler der beiden Schmuckschulen – und zudem an die Bäcker und Bäckerinnen der Gewerblichen Schule, die ein köstliches Hefegebäck in Schlaufenform mit Nussfüllung kreiert haben. Mit Freude verteilten Joachim Bläse und Klaus Pavel das Hefegebäck an die Gäste, die sich, angetan von den lukullischen Schätzen der Bäckerzunft und der plastische Anschauung der Schmuckstücke, durchweg zufrieden zeigten.

Wer Feuer gefangen hat und sich für eine Ausbildung zum staatlich geprüften Schmuckdesigner interessiert (mit der Möglichkeit gleichzeitig die Fachhochschulreife zu erwerben), wird hier fündig: Schmuckschulen oder Fachhochschulreife – Berufskolleg für Design, Schmuck und Gerät.

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