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Hightech in der Ausbildung

Der Name täuscht: Es ist eigentlich ein Maxigeschenk, das die Gewerbliche Schule von Autohaus Mulfinger und der BMW AG entgegennehmen konnte. Der neue Mini, an dem künftig in der Ausbildungswerkstatt die Kfz-Mechatroniker-Azubis die Zukunft des Automobils kennenlernen, hat alles, was die aktuelle Technik zu bieten hat. „Es ist noch kein selbstfahrendes Auto, aber es enthält schon viel, was man dafür braucht“, sagte Markus Mulfinger bei der Übergabe und fügte hinzu: „Wir brauchen junge Leute, die mit dieser Technik umgehen können.“ Damit die künftigen Kfz-Mechatroniker in der Berufsschule optimal auf die Berufswelt vorbereitet werden, unterstütze die Wirtschaft gerne die hervorragende Ausbildung im Dualen System, betonte Thomas Reeb von der BMW-AG. Karl Kurz, Kreisschuldezernent und Kämmerer, freute sich über dieses großzügige Geschenk, welches ein Ausdruck der Wertschätzung gegenüber der Beruflichen Schule sei. Der Ostalbkreis und die Wirtschaft fänden immer wieder gemeinsam Wege, um Probleme zu lösen. Es sei ein großes Anliegen des Ostalbkreises, dass die jungen Menschen im ländlichen Raum eine gute Perspektive haben, eine gute Ausbildung bekommen, um hinterher in guten Jobs zu arbeiten. Auch Schulleiterin Sabine Fath ist dankbar für das neue mobile Unterrichtsmittel. Die duale Ausbildung, die sowohl im Lehrbetrieb und in der Berufsschule stattfindet, sei qualitativ hochwertig und international ein Vorbild. Zu Unrecht sei die Ausbildung bei vielen zugunsten eines Studiums aus dem Fokus geraten, wirbt Fath für eine Renaissance der Ausbildung, die auch infolge des Fachkräftemangels gute und sichere Perspektiven biete. So gut, dass man ein derartiges Hightechgefährt nicht nur reparieren, sondern sich auch selbst leisten könne.

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