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Orientierung für das gewerbliche Berufskolleg

Das einjährige Berufskolleg an der Gewerblichen Schule ist eine Schulform, in der junge Fachkräfte mit einer abgeschlossenen mittleren Reife und einer Berufsausbildung im technischen oder gestalterischen Bereich in einem Jahr Vollzeit die Fachhochschulreife erlangen können.

Das Angebot wird gerne genutzt, es entsteht allerdings auch ein Beratungsbedarf zu der Frage, wie es danach weitergehen soll.

Deshalb klären Miriam Bischoff von der Zentralen Studienberatung der Hochschule Aalen mit den Studienscouts Anna Palaoro, Tobias Krebs Lukas Bierlein und Professor Lukas Amadeus Schachner darüber auf, welche Möglichkeiten sich mit der Fachhochschulreife ergeben. Stellvertretend für eine Vielzahl von Studienmöglichkeiten berichten die Scouts über die grundlegenden Studiengänge wie Maschinenbau und BWL in Verbindung mit ihren vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten mit Informatik, Umwelt- oder Medizintechnik und vermitteln Einblicke in die Wirtschaftsinformatik oder ins Digital Health Management. Der Ausrichtung auf die Digitalisierung wird inzwischen in allen Bereichen Rechnung getragen. An Themen wie Industrie 4.0, Datenbanken, Cloudcomputing, Vernetzung, Datensicherheit, Datenschutz und Ökologie führt kein Weg mehr vorbei.

Die Studienscouts, selbst noch Studenten, gaben dazu gerne preis, wie das Arbeiten an der Hochschule Aalen und Privatleben in Einklang zu bringen ist und präsentierten auf Nachfrage Vorlesungszeiten und Pläne, gaben Auskunft zum Projektaufwand und zur Frage, ob man sich für Prüfungen anmelden muss oder wie oft man durch Prüfungen fallen darf.

Wie kann man in junge Menschen Neugierde wecken und für Naturwissenschaften begeistern? Das weiß Professor Lukas Schachner und stellt den Studiengang Ingenieurpädagogik vor. Faszination für naturwissenschaftliche Phänomene und Kommunikationsfähigkeit seien natürlich Voraussetzungen, um später die entsprechenden Fächer an Schulen zu unterrichten, sagt Schachner, der selbst als Physiklehrer tätig war, und zeigt anhand eines zu Boden fallenden Schlüssels die Vielfalt der Kräfte, Bedingungen und Folgen auf, die mit Naturwissenschaften erklärbar und messbar sind. „Eine gute Ausbildung des Nachwuchses ist eine Voraussetzung für die Zukunft des Industriestandorts Deutschland, der vor viele ökologische, ökonomische, soziale und technische Herausforderungen gestellt wird. Von daher hat man mit einem technischen Studium die besten Möglichkeiten, die zukünftige Welt mitzugestalten“, schließt Schachner.

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