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Verkehrssicherheit im Fokus

Am Beruflichen Schulzentrum Schwäbisch Gmünd fanden auch dieses Jahr in Zusammenarbeit mit der Polizei wieder die Präventionstage zum Thema „No Game. Sicher fahren – sicher leben“ statt. Die Agnes von Hohenstaufen Schule, die Kaufmännische Schule und die Gewerbliche Schule hatten dafür jeweils einen ganzen Tag zur Verfügung. Zunächst klärten die Polizeibeamt*innen in einem lebhaften Vortrag mit Filmsequenzen und Berichten aus eigener Erfahrung über Gefahren im Straßenverkehr auf, wie Wetterverhältnisse, hohe Geschwindigkeiten, Alkohol- oder Cannabiskonsum und Handynutzung am Steuer. Die Zeit lasse sich nicht mehr zurückdrehen und die Schuld, die man bei einem verursachten Unfall auf sich lädt, bleibe ein Leben lang. Auch haftungsrechtliche Folgen sollten Autofahrer*innen bedenken. Eine Versicherung könne bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz eine Zahlung verweigern, was eine jahrzehntelange Verschuldung mit sich bringen könne. Bei einem Unfall werden im schlimmsten Falle mehrere Leben zerstört, die der Opfer, das des Verursachenden sowie die der Angehörigen.

Im Anschluss an den Vortrag testeten die Schüler*innen ihre Reaktionsfähigkeit anhand einer T-Wall und eines Parcours. Verzerrende Brillen simulierten dabei mehr als eine Promille Alkohol im Blut. Zwei weitere Stationen befanden sich auf dem Außengelände. Ein PKW mit einem eingebauten Fahrsimulator zeigte, dass Fahrten unter Alkoholeinfluss schnell ein schlimmes Ende nehmen können. Ein besonderes Highlight war der Gurtschlitten. Während zwei angeschnallte Personen darauf saßen, beschleunigte dieser auf 10km/h und simulierte dann einen Aufprall. Dieser war wesentlich heftiger als man das bei der geringen Geschwindigkeit erwartet hätte und ließ erahnen, wie gefährlich eine Kollision bei höherem Tempo sein kann. Auch wenn man sich selbst für eine*n sicheren Autofahrer*in hält, auch andere Menschen können Fehler machen, denen man nur entgehen kann, indem man selbst nicht zu schnell fährt und sich an die Verkehrsregeln hält.

Alkohol und Autofahren? Geht gar nicht!

Präventions- und Sicherheitstag mit der Polizei

Mit den Freunden feiern gehen, das ist jetzt wieder weitgehend möglich. Und dass dabei Alkohol genossen wird, ist nicht ganz ungewöhnlich. Aber eine Frage sollte vorher geklärt sein: Wer fährt.

Und für den Fahrer gilt: Nüchtern bleiben.

Wie Alkohol auf die Wahrnehmung wirkt, konnten die Oberstufenschüler des Technischen Gymnasiums, des Berufskollegs und der Berufsschule der Gewerblichen Schule ausprobieren – ohne Getränke versteht sich. Mit verzerrenden Brillen, die über ein Promille Alkohol im Blut simuliert, einen Parcours abzulaufen wurde zu einer fast unlösbaren Aufgabe. Auch der Fahrsimulator zeigt, dass sicheres Fahren nach Alkoholgenuss schnell zum Totalschaden führen. Und auch mit der Reaktionsfähigkeit ist es nicht mehr weit her. Zu langsam und zu unpräzise werden die Bewegungen, die einen sonst sicher durch den Verkehr führen sollen. Neben den Stationen gab es von den Polizeibeamten und Beamtinnen auch wertvolle Hinweise, z. B. dass man auch seinen Führerschein verlieren kann, wenn man sich zu einem alkoholisierten Fahrer ins Auto setzt. Schließlich hat jeder die Pflicht zu verhindern, dass man selbst und auch andere gefährdet werden.