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Schmuck mit Sinn für Tiefe

Goldschmiedelehrling der Gewerblichen Schule Theresia Kolb gewinnt den zweiten Platz beim Bundeswettbewerb „Junge Cellinis“

Es zeigt schon ein großes Talent im Goldschmieden: Theresia Kolb fing im Sinne des Wortes die Aufmerksamkeit der Juroren beim Bundeswettbewerb des Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V. mit einem Fischernetz. Zum diesjährigen Thema „Meeresfrüchte“ schuf die Auszubildende im zweiten Lehrjahr eine Halskette mit einem hohen Symbolwert. Das „Geisternetz“ ist ein schmuckgewordener Protest gegen die Verschmutzung der Meere und gegen eine Politik, die es zulässt, dass viele Menschen auf der Flucht im Meer ertrinken. So ist in das Netz die Zahl 8371 eingehängt – die Anzahl der Menschen, die seit Beginn der Ausbildung von Theresia Kolb bei der Goldschmiede Marschall in Stuttgart-Degerloch auf der der Flucht nach Europa im Mittelmeer ums Leben kamen.

Aber das Schmuckstück zeigt auch die fasziniernden Seiten der Ozeane. Der Blickfänger ist ein Seedrache, dessen natürliches Schillern mit raffiniert versteckten Leuchtdioden nachempfunden wird.

„Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung – und zudem hat es viel Spaß gemacht, die eigenen Ideen umzusetzen“, sagt Kolb, die vor ihrer Goldschmiedelehre bereits ein Diplom in Modedesign erworben hat.

 

Schwäbisch Gmünder Azubis holen bei Fleischermesse Gold

v.l.n.r. Fachlehrer Suitbert Geiger, Katharina Egger, Anke Bürkmayer, Vanessa Scherrenbacher, Jennifer Oppelt, Alice Losik und Fachlehrerin Julia Raab

Die Süffa ist die große Fachmesse für das Fleischerhandwerk im Süddeutschen Raum und findet in Stuttgart statt. Ein Messebesuch gehört auch für Azubis dazu.

Für die Nachwuchskräfte im Fleischerhandwerk ist diese Messe ein wichtiges Forum, um Neues kennenzulernen und sich selbst im Wettbewerb mit anderen Auszubildenden zu messen. In einem Berufsschulwettbewerb mit Teams aus dem gesamten Bundesgebiet mussten die Teilnehmer in Zweierteams ihr Können zeigen. Die Teams mussten eine Fleischplatte und eine Schinken- oder Kanapeeplatte herstellen und unter einem frei gewählten Motto präsentieren. Alle drei Teams der Gewerblichen Schule erhielten dabei eine Goldmedaille!

Team 1 hatte das Thema „Schulanfang“ und bestand aus Vanessa Scherrenbacher (Fleischerei Röhrle, Hüttlingen) und Anke Bürkmayer (Fleischerei Krieg, Treffelhausen).
Team 2 überzeugte mit dem Thema „Gartenzauber“ und bestand aus Katharina Egger (Fleischerei Schmid, Sontheim-Brenz) und Tobias Fischer (Fleischerei Schmid, Sontheim-Brenz), der beim Wettbewerb leider erkrankt war.
Team 3 hatte als Thema „Italia“ gewählt und bestand aus Alice Losik (Fleischerei Böhm, Bopfingen) und Jennifer Oppelt (Fleischerei Baumhauer, Schwäbisch Gmünd-Bargau).

Auch die Fleischerteams waren beim SÜFFA-Wurstwettbewerb erfolgreich und erhielten eine Gold- und eine Silbermedaille für ihren hergestellten Pizzafleischkäse.

Derartige Wettbewerbe wirken sich ungemein motivationsfördernd auf die Nachwuchskräfte aus, so die beiden Fachlehrer Frau Raab und Herr Geiger. Damit ist auch ein Forum geschaffen, bei dem der Beruf des Fleischers bzw. der Fleischereifachverkäuferin, die sich mehr und mehr zu Feinkostspezialisten entwickeln in seiner ganzen Bandbreite mit kreativen und künstlerischen Seiten gezeigt werden kann.

Zweiter Platz bei Jugend forscht

Bild: Märklin

Loks allein unterwegs

Platz zwei bei „Jugend forscht“ – eine starke Leistung von Jens Beißwenger und Jakob Schmid von der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd. „Klickt der Benutzer auf eine Position der grafischen Benutzeroberfläche, navigiert der Zug autonom an diesen Zielort“, erklärt Jens Beißwenger das Ergebnis der Programmierarbeit und verweist auf einen erhöhten Schwierigkeitsgrad im Projektaufbau: „Als weitere Dimension haben wir eine zweite Lok in das Szenario aufgenommen, damit wir auch die Kollisionsgefahr ausschließen können.“ Und tatsächlich erreichen die beiden Züge mit Märklin Loks wohlbehalten ihr Ziel – wie im echten Bahnerleben wird die Fahrstrecke durch Weichenstellungen freigeräumt. „Das System bewältigt drei Aufgaben – die Erkennung, die Wegfindung und die Zugsteuerung“, erläutert Jakob Schmid. „Wird ein Zielort festgelegt, definieren wir zwei Start- und zwei Endpunkte – unser Algorithmus kennt die Weglängen zwischen den Weichen und wie sie verbunden sind und steuert diese Knotenpunkte streckenoptimert und kollisionsfrei an.“ Dabei gibt der Computer über einen CAN-Bus seine Befehle an die Steuereinheit für die Lok (Geschwindigkeit, Richtung) und die Weichen. Grundlage des Ganzen ist eine ausgeklügelte Positionsbestimmung – quasi per Luftbild. „Wir werten permanent mit einem künstlichen neuronalen Netz das Bild einer Webcam aus“, spricht Jens Beißwenger die Erkennung mit künstlicher Intelligenz an. „Wie bei menschlichen Nervenzellen, mussten wir das Netz auf die Erkennung der wichtigen Muster aus den Bildern trainieren, was mit Methoden des maschinellen Lernens anhand eines Testdatensatzes mit 300.000 Werten geschah.“ Zwar funktioniert die Erkennung ausgezeichnet, doch bringt sie den Standard-PC bei der Navigation an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Den Rahmen für die großartige Automatisierungsentwicklung an der Gewerblichen Schule hat Lehrer und Märklinist Arno Weinheimer gesetzt. „Um den Programmierunterricht zu veranschaulichen, hatte ich ein Unterrichtsprojekt mit einer Digitalanlage ins Leben gerufen, finanziell unterstützt von der Schule.“

Gmünder Team wieder auf Platz 1 !

Bei der Überreichung der Urkunden

Die Südback ist die größte deutsche Bäckermesse und veranstaltet seit einigen Jahren einen anspruchsvollen Wettbewerb für Nachwuchskräfte in den Bereichen Produktion und Verkauf. Dabei müssen die Bäckerinnen und Bäcker vor den Augen des Publikums in der „gläsernen Backstube“ ihre eigene Kreation umsetzen.

Wie schon im letzten Jahr hat auch in diesem Jahr das Gmünder Team den 1. Platz erzielt. Das reine Frauen-Team im dritten Ausbildungsjahr, bestehend aus Fadime Akin, Melanie Buck, Marie-Christine Ockert, Monique Wagner und Mine Zengin, hat mit der Kreation „Chicorée vom Bäcker“ die Jury überzeugt. „Erstaunlich lecker – Chicorée vom Bäcker“ besteht aus einem tourierten Teig mit einer Chicorée-Schinken-Füllung. Ein Beweis für die Kreativität der angehenden Bäckerinnen und die gute Qualität der Ausbildung.

Dreimal Gold für die Wurst

Das hohe Niveau der Ausbildung im Fleischerhandwerk der Berufsschule in Schwäbisch Gmünd zeigte sich bei der DLG-Prüfung für Wurst und Schinken.

Das DLG-Testzentrum Lebensmittel bewertet jährlich die Produktqualität von rund 6.500 deutschen und internationalen Wurst- und Schinkensorten, davon die unserer Azubis. Dabei erzielten sie drei Gold- und zwei Silbermedaillen. Eine klare Bestätigung der hohen Qualität der Azubis und ihres fachlichen Könnens.

Die DLG-Experten untersuchen die Wurstspezialitäten nach definierten wissenschaftlichen Prüfkriterien. Aussehen, Zusammensetzung, Konsistenz, Geruch und Geschmack stehen dabei im Mittelpunkt.

Die Wurstsorten stellten die Schüler innerhalb des Unterrichts in Teamarbeit her. Dabei lagen Planung, Rezepturbeschaffung und die Herstellung der eingesandten Produkte voll in den Händen der Schüler.

Dieses Jahr gab es Goldmedaillen für die Grobe Leberwurst, die Lammsalami und die Käseknacker. Silber gab es für den Schinkenspeck und den Pizzafleischkäse. Somit wurden alle eingesandten Produkte auf hohem Niveau prämiert.
Schulleiterin Sabine Fath, Abteilungsleiter und Klassenlehrer Andreas Ebner und Fachlehrer Suitbert Geiger freuen sich mit den ausgezeichneten Schülern der Fleischerklassen an der Gewerblichen Schule.

Gmünder Fachschüler beim HammerClub-Treffen in Pforzheim

Hannah Joachim (Fachschülerin), Ulrike Kleinrath (Stiftung Gold und Silber / Kulturbüro), Sinja Franz (Fachschülerin), Florian Färber (technischer Lehrer / Silberschmied), Camille Cusson (Fachschülerin), Michaele und Conrad Stütz (Goldschmied Dorado)

Einmal im Jahr richtet sich alle Aufmerksamkeit auf das weiße Edelmetall, dann kommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Silberschmiedeforums „HammerClub" zu ihrem großen Jahrestreffen zusammen. 2017 wurde für dieses inzwischen traditionelle Treffen die Stadt Pforzheim ausgewählt, die ihr 250-jähriges Bestehen als Goldstadt feiert. Mit dieser Wahl war dem HammerClub-Treffen nicht nur der passende Rahmen gegeben, sondern auch das Thema für die Programm-Höhepunkte der dreitägigen Veranstaltung: „Jubilee“ lautete das Motto 2017, unter dem die HammerClub-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer bereits vor dem Treffen in Pforzheim Arbeiten für den Wettbewerb einreichen konnten.

Zu den Höhepunkten des Programms zählte auch ein Schulprojekt, an dem sechs berufsbildende Schulen aus Deutschland, darunter die Fachschule für Gestaltung, Schmuck und Gerät in Schwäbisch Gmünd und Schulen aus den Niederlanden und Estland teilnahmen: Das Pforzheimer Unternehmen Wieland Edelmetalle spendet dafür insgesamt 5500 Gramm Silber, das an die sechs Schulen verteilt wurde. Jede Schule verarbeitete das Material zu einem Objekt und reiste damit zum HammerClub-Treffen nach Pforzheim. Dort wurden die einzelnen Objekte zu einem großen Gemeinschaftswerk zusammengefügt und von den Schülern der teilnehmenden Schulen vorgestellt und präsentiert.

Ziel der HammerClub-Treffen ist der fachliche Austausch und das Ziel, die Kunst des Silberschmiedens wieder mehr in das öffentliche Bewusstsein zu bringen.

Erfolg bei Jugend musiziert

Begabungen in vielen Bereichen zeichnen einige unserer Schüler aus. Im äußerst anspruchsvollen Wettbewerb "Jugend musiziert" erlangten Adrian Sommer und Simon Geiger auf Bundesebene im vierköpfigen Posaunenensemble einen bemerkenswerten dritten Preis. "Jugend musiziert" gilt als einer der renomiertesten Musikwettbewerbe für Nachwuchskünstler in Deutschland. Die Gewerbliche Schule gratuliert dazu ganz herzlich!

Auf dem Bild von links nach rechts: Simon Geiger, Laura Gross, Ferdinand Bächle und Adrian Sommer

Kreative und schmackhafte Spezialbrote und Snacks

Die Bäckerklasse mit Fachlehrerin Frau Kuttruf, Klassenlehrerin Frau Leitenberger, Schulleiterin Frau Fath und Herrn Berroth von der Bäckerei Berroth

Wie in jedem Jahr wurde Ende des zweiten Lehrjahres in der Bäckerklasse von den Schülerinnen und Schülern im Lernfeld „Herstellen von Vollkorn-, Schrot- und Spezialbroten“ ein neues Brot mit besonderen Zutaten entwickelt, zusätzlich wurde im Lernfeld „Herstellen von Backwarensnacks“ ein kreativer gebackener Snack hergestellt. Produktentwicklung und Umsetzung lagen dabei voll in der Hand der Azubis. Auch die Erfindung eines kreativen Namens und das Erstellen einer Projektmappe waren Bestandteile dieses Projekts. Unter allen Arbeien wurden die besten prämiert.

Schmackhafte Produkte mit originellen Namen überzeugten auch in diesem Jahr die Jury, bestehend aus den Lehrkräften Frau Kuttruf und Frau Leitenberger, der Schulleiterin Frau Fath und dem Bäckermeistern Herr Berroth und Herrn Bläse.

Den ersten Platz bei den Broten erzielte Patrik Götz (Bäckerei Zeller, Göppingen) mit dem „Ehe-Brot“, zwei in sich verschlungene gebackene Ringe, einer leicht süß mit Cranberrys und einer herzhaft mit Sauerkraut und Speck – für sie und ihn. Den zweiten Platz erzielte das „Speck-Zwiebel-Brot“ von Benjamin Urban (Bäckerei Gnaier, Heidenheim). Den dritten Platz erreichte Felix Lang (Bäckerei Früholz, Steinheim) mit dem Frühstücksbrot, ebenfalls einer leicht süßen Variante mit Cranberrys und Bananenchips.

Bei den Snacks siegte Benjamin Urban mit dem „Spinat-Schafskäse-Snack“, dicht gefolgt vom „Frühlingssnack“ von Patrik Götz. Den dritten Platz erzielte Marie-Christine Ockert (Bäckerei Ockert, Gschwend) mit dem „Spargelflitzer“, einer Frühlingskomposition aus Croissant-Teig und Spargel.

 

Bäcker-Azubis landen auf Platz 1

Die Südback ist die große Bäckermesse in Süddeutschland mit 700 Ausstellern auf 55 000 Quadratmetern. Daneben gibt es mit dem Bäcker-Trend-Forum ein attraktives Rahmenprogramm, in dem Azubis die Möglichkeit geboten wird, ihr Können in einem Wettbewerb unter Beweis zu stellen. Und dabei erzielten unsere Bäcker den 1. Platz!

Ahmad Haidari, Julia Kaller und Jessica Sander (3. Ausbildungsjahr Bäcker) überzeugten im Snack-Wettbewerb mit einem gelungenen Produkt: der Lachs-Kreation. Dieser Snack aus einem Croissantteig und einer Lachscreme-Füllung wurde von Ahmad Haidari in einem schulinternen Wettbewerb entwickelt und erzielte bereits dort den 1. Platz, auch im Südback-Wettbewerb bestach er in Geschmack und Optik.

Auch die Fachverkäuferinnen schnitten nicht schlecht ab: bei der Aufgabe, einen besonderen Frühstücksteller zu gestalten, belegten sie den 3. Platz. Das Verkäuferinnen-Team bestand aus Eileen Bleil, Tijana Mallek und Sabrina Ruf.

Technisches Gymnasium Schwäbisch Gmünd schlägt alle!


Beim Planspiel Börse der Sparkassen, das vom 07.10.2015 – 16.12.2015 stattfand – als Europas größtes Börsenplanspiel – belegten zwei Schülergruppen des Technischen Gymnasiums unserer Gewerblichen Schule die Plätze 1 und 2 im Bereich der Kreissparkasse Ostalb. Am 19.2.2016 fand bei der Kreissparkasse Ostalb die Siegerehrung statt. Die Ehrung der Siegergruppen nahm Herr Sparkassendirektor Dr. Christof Morawitz persönlich vor. In einem kurzen, sehr informativen Vortrag gewährte Herr Aigner, Leiter der Wertpapierabteilung, einen Einblick in die Welt der Geldanlage.