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Preis für Seminarkursfilm

„Unser Wald steht unter Stress! Was können wir tun?“ lautete der Titel eines Projektes der Bundeszentrale für politische Bildung (Bpb).  Vivienne Ballsieper, Kaja Kugler, Leonie Schubert und Katharina Weller nutzten die Gelegenheit und drehten einen Film im Rahmen ihres Seminarkurses am Technischen Gymnasium der Gewerblichen Schule, in dem sie sich intensiv mit dem Themenkomplex Waldnutzung, Ökologie und Klimawandel befassten und reichten ihn bei der Bundeszentrale ein. Und das war durchaus erfolgreich. Die Bpb honorierte den Einsatz mit einer Urkunde und einem Preis. Schulleiterin Sabine Fath, Seminarkurslehrer Andree Kedves und Simon Abele freuten sich mit den Schülerinnen, dass ihr Engagement belohnt wurde.

Hautsache – Schützen. Reinigen. Pflegen.

2. V. li.: Sefa Atasoy, der beim JWSL-Wettbewerb der DGUV den diesjährigen Schülerpreis gewann

Seit 50 Jahren unterstützen die Landesverbände der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) die Schulen bundesweit mit der Aktion „Jugend will sich-er-leben“.

Bei diesem Präventionsprogramm ergibt sich für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einerseits die Gelegenheit, sich zu Beginn ihres Berufslebens mit den Risiken der Arbeitswelt vertraut zu machen, gleichzeitig sollen sie zu sicherheits- und gesundheitsbewusstem Verhalten motiviert werden.

Nicht zuletzt sind mit „Jugend will sich-er-leben“ auch Wettbewerbe verbunden, bei denen Schulen, aber auch einzelne Schülerinnen und Schüler, attraktive Sach- und Geldpreise gewinnen können.

Auch die Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd nahm in diesem Schuljahr an einem der Wettbewerbe teil. Angeleitet durch Fachlehrer Dietmar Hohnerlein bearbeiteten Schüler der 2BFE/M2 ein lehrreiches Quiz unter dem Motto: „Hauptsache Hautsache – Schützen. Reinigen. Pflegen“, bei dem sie sich intensiv mit dem Thema Hautschutz auseinandersetzen mussten. Sefa Atasoy gelang es dabei, einen der Hauptpreise zu gewinnen. Im Rahmen eines feierlichen Festakts, durchgeführt im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe, wurden die Wettbewerbsbeiträge ausgezeichnet und Sefa Atasoy konnte seinen 1. Platz in der Kategorie „Schülerpreis“ voller Stolz entgegennehmen.

Goldmedaillen für Schinken und Wurst

Berufsschulprojekt bei den Fleischern erzielt Goldmedaillen

Gibt es bei Ihnen um die Ecke noch einen Fleischer? Die Chancen dafür sind relativ gering. Die Anzahl der Metzgerbetriebe ist innerhalb von 10 Jahren massiv zurückgegangen. Manche befürchten ein Aussterben des Handwerks, doch ein genauerer Blick auf die Branche zeigt, dass sie innovativ und quicklebendig ist. Immerhin verzehren die Deutschen im Schnitt – trotz rückläufigen Fleischkonsums – immer noch knapp 60 kg pro Jahr. Und da lohnt es sich doch, beim lokalen Metzger seines Vertrauens einzukaufen, anstatt zur gesichtslosen Industrieware mit unklarer Vorgeschichte zu greifen.

Dass dieses Handwerk auf guten Nachwuchs setzen kann, zeigt sich an einem Schulprojekt, das an der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd durchgeführt wurde. Dabei entwickelten die Fleischerazubis im zweiten und dritten Ausbildungsjahr verschiedene Wurstwaren unter Anleitung von Fachlehrer Suitbert Geiger. Diese wurden der strengen Prüfung durch die DLG vorgelegt. Dabei lagen Planung, Rezepturbeschaffung und die Herstellung der eingesandten Produkte voll in den Händen der Schüler.

Bei der DLG (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft) können Hersteller Lebensmittel durch ausgewiesene Fachleute testen und bewerten lassen. Der Sensorik kommt bei der DLG-Qualitätsanalyse eine zentrale Bedeutung zu. Im Mittelpunkt der sensorischen Anforderungen stehen die visuellen (z.B. Farbe, Form), die haptischen (z.B. Konsistenz und Textur), die olfaktorischen (Geruch) und gustatorischen Dimensionen (Geschmack).

Sachverständige beschreiben und bewerten dann anhand der sechsstufigen DLG-5-Punkte-Skala die Intensitäten der festgestellten Merkmalseigenschaften. Die Höchstnote 5,0 erhalten bei der DLG nur Produkte, die die DLG-Qualitätsstandards fehlerfrei erfüllen. Die Höhe dieser Qualitätszahl ist ausschlaggebend für die DLG-Prämierung in Bronze, Silber oder Gold.

Alle eingereichten Produkte erhielten die Bestnote 5,0, also einen Goldenen Preis! Im dritten Ausbildungsjahr waren das die Ziegensalami, die Delikatessleberwurst und die Lyoner von Alex D`Ambrosio, Matthias Erb, Nico Frank, Torben Häutle, Nico Setzer und Adam Simon.

Im zweiten Ausbildungsjahr wurde von Fabian Baumann, Matthias Harbich, Hannes Kosek, Johannes Schlumpberger und Sascha Thum Lachsschinken und geräucherte Schinkenecke den Prüfern vorgelegt. Auch diese Produkte erzielten einen Goldenen Preis.

Hier zeigt sich das hohe Niveau der Ausbildung im Fleischerhandwerk in der Berufsschule in Schwäbisch Gmünd und bei den Ausbildungsbetrieben auf der Ostalb. Für jedes entwickelte Produkt erhielten die Schüler eine Goldmedaille. Eine klare Bestätigung der hohen Qualität der Azubis und ihres fachlichen Könnens. Abteilungsleiter Andreas Ebner und Fachlehrer Suitbert Geiger freuen sich mit den ausgezeichneten Schülern.

Die Auszubildenen erlernen ihr Handwerk in folgenden Metzgereien: Baumhauer in Bargau, Renner in Giengen, Wieland in Gaildorf, Lang in Lauterstein, Uhl in Lauchheim, E-Center in Aalen, Moser in Rainau, May in Adelmannsfelden, Bihr in Dischingen, Heußler in Gerstetten-Dettingen

Landeswettbewerb im Fleischerhandwerk

Liebhabern von Fleisch und Wurstwaren lief das Wasser im Munde zusammen, bei dem Anblick, den die Grillplatten, Pasteten und Leckereien boten, die im Nahrungstechnikum der Gewerblichen Schule präsentiert wurden. Es stand aber kein lukullisches Gelage bevor, sondern hier ging es um nicht weniger als den Landeswettbewerb zum Casting der Nationalmannschaft des Fleischerhandwerks. Der Ludwigsburger Innungsobermeister Wolfgang Herbst begutachtete mit seinen Kollegen Hans-Jürgen Kurz und Benni Amann die Ergebnisse des Fleischernachwuchses mit kritischem Blick. Alle Arbeitsschritte wurden bewertet, die Produkte nach einer Vielzahl von Kriterien geprüft. Aber nicht nur die handwerklichen Qualitäten waren gefragt, schließlich braucht die Nationalmannschaft nicht nur junge Leute, die herausragende Spezialitäten anfertigen können, sondern zugleich Botschafter eines Handwerks, das immer mehr mit industriell gefertigten Produkten konkurrieren muss. Dazu gehört auch, dass man die eigene Fachkompetenz dem Kunden vermitteln kann, denn Beratung gehört zu der Qualität, die das Handwerk bietet.

Genau das Qualitätskriterium war das Thema von Kreiskämmerer und Schuldezernent Karl Kurz, der den Ostalbkreis vertrat. „Es heißt immer: Billiger ist besser – Das stimmt nicht! Qualität ist besser und die hat ihren Preis.“ Kurz plädierte für mehr Bewusstsein bei der Ernährung und Produktqualität und erinnerte daran, dass der Kreis viel dafür tut, dass die Ausbildung in diesem Bereich unter optimalen Bedingungen stattfindet. Dazu dankte er der Schulleiterin Sabine Fath und den Lehrkräften für ihr Engagement und ihren Einsatz bei der Ausbildung und auch für die Ausrichtung derartiger Wettbewerbe.

Bei der Siegerehrung betonte Wolfgang Herbst die perfekten Bedingungen im Nahrungstechnikum und hält das Berufsschulzentrum für einen hervorragenden Standort für ein Landeskompetenzzentrum des Fleischerhandwerks. Und letztlich ging es auch um die Sieger des Wettbewerbs, die sich gegen eine sehr starke Konkurrenz durchsetzen konnten. Über den ersten Platz freute sich bei den Metzgern Steffen Kurz von der Metzgerei Blessing und Kurz aus Köngen. Bei den Fachverkäuferinnen lag Natalie Selig von der Metzgerei Beuter in Haigerloch vorn.

Gmünder Schüler machen „Börsengewinne“

Noch vor der Corona-Krise zeichnet die Kreissparkasse Ostalb die Gewinner des Planspiels Börse aus. Dabei belegte das Team der Gewerblichen Schule den ersten Platz!

Das Planspiel Börse der Sparkassen zählt seit langem zu den festen Einrichtungen für Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen. Hierbei wird Wirtschaftsfachwissen vermittelt, für Finanzthemen sensibilisiert und es dient auch dazu, zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Geld anzuleiten.

Im Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Ostalb waren 115 Schülerteams mit über 300 Teilnehmern beteiligt, europaweit waren es über 21 000 Schülergruppen.

Den ersten Platz, dotiert mit 600 €, belegte dabei das Team „Blackout“ mit Stefan Dimoski und Artur Tomasi von der Gewerblichen Schule. Sie wurden betreut von ihrem Lehrer Benedikt Harsdorff. Aus einem Startkapital von 50 000 € machten die beiden Nachwuchsbroker aus Schwäbisch Gmünd innerhalb von zehn Wochen einen Depotwert von 54 513,23 €, ein Zuwachs von 9 %. Sparkassendirektor Dr. Christof Morawitz überreichte die Preise an die 3 erfolgreichsten Schulteams.