Sie sind hier:

Spezialbrote und Snacks

Wie in jedem Jahr wurde Ende des zweiten Lehrjahres in der Bäckerklasse von den Schülerinnen und Schülern im Lernfeld „Herstellen von Vollkorn-, Schrot- und Spezialbroten“ ein neues Brot mit besonderen Zutaten entwickelt, zusätzlich wurde im Lernfeld „Herstellen von Backwarensnacks“ ein kreativer gebackener Snack hergestellt. Produktentwicklung und Umsetzung lagen dabei voll in der Hand der Azubis. Auch die Erfindung eines kreativen Namens und das Erstellen einer Projektmappe waren Bestandteile dieses Projekts. Unter allen Arbeiten wurden die besten prämiert.

Schmackhafte Produkte mit originellen Namen überzeugten auch in diesem Jahr die Jury, bestehend aus der Fachlehrerin Frau Kuttruf, der Schulleiterin Frau Fath bzw. ihrem Stellvertreter Herrn Berroth und dem Bäckermeistern Herr Berroth und Herrn Bläse.

Den ersten Platz sowohl bei den Broten als auch bei den Snacks erzielte Ilirjan Krasniqi und Ossama Paplay mit „Balkan Brot“ und „Las Vegetaria“. Den zweiten Platz bei den Broten erzielte Benjamin Schmid und Fidan Hasani mit „Fiesta Mexikana“, den dritten Plat Ali Iftkar mit „Sauer macht lustig“. Auch bei den Snacks lag Ali Iftkar weit vorne, sein „Spinat-Snack“ erzielte den zweiten Platz, gefolgt vom „Gemüseflitzer von Veit Scholz und Maximilian Halemba“. Aber auch alle anderen Schülerinnen und Schüler waren engagiert und kreativ bei der Arbeit und verdienen ein dickes Lob!

Bronze, Silber und Gold für die Wurst

Das hohe Niveau der Ausbildung im Fleischerhandwerk der Berufsschule in Schwäbisch Gmünd zeigte sich bei der DLG-Prüfung für Wurst und Schinken.

Das DLG-Testzentrum Lebensmittel bewertete die Produktqualität von rund 5300 deutschen und internationalen Wurst- und Schinkensorten, davon die unserer Azubis. Dabei erzielten sie eine Bronze-, eine Silber- und eine Goldmedaille. Eine klare Bestätigung der hohen Qualität der Azubis und ihres fachlichen Könnens.

Die DLG-Experten untersuchen die Wurstspezialitäten nach definierten wissenschaftlichen Prüfkriterien. Aussehen, Zusammensetzung, Konsistenz, Geruch und Geschmack stehen dabei im Mittelpunkt.

Die Wurstsorten stellten die Schüler innerhalb des Unterrichts in Teamarbeit her. Dabei lagen Planung, Rezepturbeschaffung und die Herstellung der eingesandten Produkte voll in den Händen der Schüler.

Dieses Jahr gab es die Bronzemedaille für die eingeschickte Lyoner, der Pizzafleischkäse erzielte eine Silbermedaille und die Gerauchte Schinkenwurst wurde mit einer Goldmedaille prämiert. Somit wurden alle eingesandten Produkte auf hohem Niveau prämiert.

Die beteiligten Schüler waren Sven Ruppert, Arjan Gervalla, Maurice Hauck, Sebastian Grupp, Niklas Vetter, Tobias Fischer, Christian Banzhaf. Schulleiterin Sabine Fath, Abteilungsleiter und Klassenlehrer Andreas Ebner und Fachlehrer Suitbert Geiger freuen sich mit den ausgezeichneten Schülern der Fleischerklassen an der Gewerblichen Schule.

Schmuck mit Sinn für Tiefe

Goldschmiedelehrling der Gewerblichen Schule Theresia Kolb gewinnt den zweiten Platz beim Bundeswettbewerb „Junge Cellinis“

Es zeigt schon ein großes Talent im Goldschmieden: Theresia Kolb fing im Sinne des Wortes die Aufmerksamkeit der Juroren beim Bundeswettbewerb des Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V. mit einem Fischernetz. Zum diesjährigen Thema „Meeresfrüchte“ schuf die Auszubildende im zweiten Lehrjahr eine Halskette mit einem hohen Symbolwert. Das „Geisternetz“ ist ein schmuckgewordener Protest gegen die Verschmutzung der Meere und gegen eine Politik, die es zulässt, dass viele Menschen auf der Flucht im Meer ertrinken. So ist in das Netz die Zahl 8371 eingehängt – die Anzahl der Menschen, die seit Beginn der Ausbildung von Theresia Kolb bei der Goldschmiede Marschall in Stuttgart-Degerloch auf der der Flucht nach Europa im Mittelmeer ums Leben kamen.

Aber das Schmuckstück zeigt auch die fasziniernden Seiten der Ozeane. Der Blickfänger ist ein Seedrache, dessen natürliches Schillern mit raffiniert versteckten Leuchtdioden nachempfunden wird.

„Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung – und zudem hat es viel Spaß gemacht, die eigenen Ideen umzusetzen“, sagt Kolb, die vor ihrer Goldschmiedelehre bereits ein Diplom in Modedesign erworben hat.

 

Schwäbisch Gmünder Azubis holen bei Fleischermesse Gold

v.l.n.r. Fachlehrer Suitbert Geiger, Katharina Egger, Anke Bürkmayer, Vanessa Scherrenbacher, Jennifer Oppelt, Alice Losik und Fachlehrerin Julia Raab

Die Süffa ist die große Fachmesse für das Fleischerhandwerk im Süddeutschen Raum und findet in Stuttgart statt. Ein Messebesuch gehört auch für Azubis dazu.

Für die Nachwuchskräfte im Fleischerhandwerk ist diese Messe ein wichtiges Forum, um Neues kennenzulernen und sich selbst im Wettbewerb mit anderen Auszubildenden zu messen. In einem Berufsschulwettbewerb mit Teams aus dem gesamten Bundesgebiet mussten die Teilnehmer in Zweierteams ihr Können zeigen. Die Teams mussten eine Fleischplatte und eine Schinken- oder Kanapeeplatte herstellen und unter einem frei gewählten Motto präsentieren. Alle drei Teams der Gewerblichen Schule erhielten dabei eine Goldmedaille!

Team 1 hatte das Thema „Schulanfang“ und bestand aus Vanessa Scherrenbacher (Fleischerei Röhrle, Hüttlingen) und Anke Bürkmayer (Fleischerei Krieg, Treffelhausen).
Team 2 überzeugte mit dem Thema „Gartenzauber“ und bestand aus Katharina Egger (Fleischerei Schmid, Sontheim-Brenz) und Tobias Fischer (Fleischerei Schmid, Sontheim-Brenz), der beim Wettbewerb leider erkrankt war.
Team 3 hatte als Thema „Italia“ gewählt und bestand aus Alice Losik (Fleischerei Böhm, Bopfingen) und Jennifer Oppelt (Fleischerei Baumhauer, Schwäbisch Gmünd-Bargau).

Auch die Fleischerteams waren beim SÜFFA-Wurstwettbewerb erfolgreich und erhielten eine Gold- und eine Silbermedaille für ihren hergestellten Pizzafleischkäse.

Derartige Wettbewerbe wirken sich ungemein motivationsfördernd auf die Nachwuchskräfte aus, so die beiden Fachlehrer Frau Raab und Herr Geiger. Damit ist auch ein Forum geschaffen, bei dem der Beruf des Fleischers bzw. der Fleischereifachverkäuferin, die sich mehr und mehr zu Feinkostspezialisten entwickeln in seiner ganzen Bandbreite mit kreativen und künstlerischen Seiten gezeigt werden kann.

Zweiter Platz bei Jugend forscht

Bild: Märklin

Loks allein unterwegs

Platz zwei bei „Jugend forscht“ – eine starke Leistung von Jens Beißwenger und Jakob Schmid von der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd. „Klickt der Benutzer auf eine Position der grafischen Benutzeroberfläche, navigiert der Zug autonom an diesen Zielort“, erklärt Jens Beißwenger das Ergebnis der Programmierarbeit und verweist auf einen erhöhten Schwierigkeitsgrad im Projektaufbau: „Als weitere Dimension haben wir eine zweite Lok in das Szenario aufgenommen, damit wir auch die Kollisionsgefahr ausschließen können.“ Und tatsächlich erreichen die beiden Züge mit Märklin Loks wohlbehalten ihr Ziel – wie im echten Bahnerleben wird die Fahrstrecke durch Weichenstellungen freigeräumt. „Das System bewältigt drei Aufgaben – die Erkennung, die Wegfindung und die Zugsteuerung“, erläutert Jakob Schmid. „Wird ein Zielort festgelegt, definieren wir zwei Start- und zwei Endpunkte – unser Algorithmus kennt die Weglängen zwischen den Weichen und wie sie verbunden sind und steuert diese Knotenpunkte streckenoptimert und kollisionsfrei an.“ Dabei gibt der Computer über einen CAN-Bus seine Befehle an die Steuereinheit für die Lok (Geschwindigkeit, Richtung) und die Weichen. Grundlage des Ganzen ist eine ausgeklügelte Positionsbestimmung – quasi per Luftbild. „Wir werten permanent mit einem künstlichen neuronalen Netz das Bild einer Webcam aus“, spricht Jens Beißwenger die Erkennung mit künstlicher Intelligenz an. „Wie bei menschlichen Nervenzellen, mussten wir das Netz auf die Erkennung der wichtigen Muster aus den Bildern trainieren, was mit Methoden des maschinellen Lernens anhand eines Testdatensatzes mit 300.000 Werten geschah.“ Zwar funktioniert die Erkennung ausgezeichnet, doch bringt sie den Standard-PC bei der Navigation an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Den Rahmen für die großartige Automatisierungsentwicklung an der Gewerblichen Schule hat Lehrer und Märklinist Arno Weinheimer gesetzt. „Um den Programmierunterricht zu veranschaulichen, hatte ich ein Unterrichtsprojekt mit einer Digitalanlage ins Leben gerufen, finanziell unterstützt von der Schule.“

Gmünder Team wieder auf Platz 1 !

Bei der Überreichung der Urkunden

Die Südback ist die größte deutsche Bäckermesse und veranstaltet seit einigen Jahren einen anspruchsvollen Wettbewerb für Nachwuchskräfte in den Bereichen Produktion und Verkauf. Dabei müssen die Bäckerinnen und Bäcker vor den Augen des Publikums in der „gläsernen Backstube“ ihre eigene Kreation umsetzen.

Wie schon im letzten Jahr hat auch in diesem Jahr das Gmünder Team den 1. Platz erzielt. Das reine Frauen-Team im dritten Ausbildungsjahr, bestehend aus Fadime Akin, Melanie Buck, Marie-Christine Ockert, Monique Wagner und Mine Zengin, hat mit der Kreation „Chicorée vom Bäcker“ die Jury überzeugt. „Erstaunlich lecker – Chicorée vom Bäcker“ besteht aus einem tourierten Teig mit einer Chicorée-Schinken-Füllung. Ein Beweis für die Kreativität der angehenden Bäckerinnen und die gute Qualität der Ausbildung.